Finale Prozesswoche: Am letzten Tag rügt Anwältin ihre Mandantin – der Grund überrascht nicht

Nach sieben Wochen ging der Marius-Prozess am Donnerstag in Oslo zu Ende. Wobei „Ende“ nicht ganz richtig ist, denn jetzt beginnt das Warten auf das Urteil, welches erst Anfang Juni erwartet wird. Es sind turbulente Wochen vergangen – Wochen voller schmerzhafter Schilderungen, Enthüllungen und Tränen, sowohl für die mutmaßlichen Opfer als auch für den Angeklagten selbst.

Und auch die letzte Woche hatte es noch einmal in sich. Wenige Stunden bevor alle Beteiligten ein letztes Mal den Gerichtssaal 250 verlassen, spricht eine Anwältin plötzlich ein Machtwort; sie ist überhaupt nicht „amused“ vom Verhalten ihrer Mandantin. Was war passiert?

Frogner-Frau kassiert Rüge kurz vor Prozessende

Wie auch schon an den vergangenen Prozesstagen waren am letzten Tag die Frauen im Gerichtssaal anwesend, denen gegenüber Marius sich gewalttätig verhalten haben soll. Eine davon: die sogenannte „Frogner-Frau“. Es handelt sich um eine Ex-Freundin, durch die 2024 der gesamte Fall um den Sohn der Kronprinzessin ins Rollen kam. Er hatte ihre Wohnung verwüstet (am Ende steckte ein Messer in der Wand) und war ihr gegenüber gewalttätig geworden. Er soll sie gewürgt und geschlagen haben.

Immer wieder bestand ein Kontaktverbot, das beide allerdings brachen. Sie konnten offenbar nicht ohneeinander – und daran scheint sich bis heute nichts geändert zu haben. Während des Prozesses ließen beide daran keine Zweifel aufkommen. Marius ließ ihr am Valentinstag – trotz Kontaktverbot – Blumen und einen Brief aus dem Gefängnis zukommen. Vor Gericht lächelten sie sich immer wieder zu und suchten den Blickkontakt.

Anwältin duldet es nicht

Diese wohl letzte Chance wollten sie sich am letzten Prozesstag nicht nehmen lassen. Dass sie in der vergangenen Woche bereits vom Richter wegen ihres Geflirts gerügt worden waren, schien ihnen egal. Und so trafen sich ihre Blicke erneut, wobei ihnen ein Lächeln über die Gesichter huschte.

Ein Umstand, der diesmal allerdings nicht den Richter, sondern die Anwältin der Frogner-Frau auf den Plan rief. Ihr gefiel das Beobachtete überhaupt nicht. Sie rügte ihre Mandantin und flüsterte ihr etwas ins Ohr, wie Reporter vor Ort beobachteten. Daraufhin legte diese eine ernste Miene auf.

Auf diese Strafe plädiert die Verteidigung

Nicht der einzige bemerkenswerte Moment: Morten Borg, Marius’ Vater, war ebenfalls vor Ort und tauschte Lächeln mit seinem Sohn aus. Seine letzte Chance, sich zu äußern, Reue zu zeigen oder sich bei den Frauen zu entschuldigen, ließ Marius heute verstreichen; er gab an, nichts zu sagen zu haben.

Nachdem der Prozesstag am Dienstag wegen Krankheit des Richters kurzfristig ausfallen musste, blieb vor allem eine Aussage in Erinnerung: Marius gab an, Aufnahmen der Frauen in eine geheime App verschoben zu haben, um sie vor Mette-Marit zu verstecken.

Was der Richter davon sowie von den weiteren Ausführungen des Angeklagten hält? Er wird es in den kommenden Wochen abwägen. Die Staatsanwaltschaft fordert sieben Jahre und sieben Monate Gefängnis und sieht Marius in 39 von 40 Anklagepunkten als schuldig an. Hinzu kommen Schmerzensgeldforderungen in Höhe von etwa 174.000 Euro. Marius’ Anwälte plädieren hingegen auf maximal zwei Jahre Haft und eine Halbierung der Schmerzensgelder.

Woche 6 im Marius-Prozess: Richter muss gleich zweimal einschreiten

Die letzte Woche der Zeugenanhörungen im Prozess von Marius Borg Hoiby ist vorbei. In der kommenden Woche finden die Plädoyers statt, anschließend ziehen sich die Richter zurück, um über das Urteil zu entscheiden. Dem Sohn der Kronprinzessin drohen bis zu 16 Jahre hinter Gittern.

An dieser Stelle möchte ich einen Blick zurückrichten auf die vergangenen Tage, die – wie hätte es auch anders sein sollen – wieder einmal ereignisreich waren.

Richter tadelt Marius und seine Ex

Im Mittelpunkt des Interesses standen erneut die mutmaßlichen Taten im Zusammenhang mit der „Frogner-Frau“. Seine Ex-Partnerin war im Gerichtssaal anwesend und zog Marius’ Aufmerksamkeit fast magisch an. Immer wieder suchten beide den Blickkontakt; eine Dynamik, die so offensichtlich war, dass der Richter schließlich ein Machtwort sprach. Er stellte klar: „Das will ich hier nicht haben.“ Am Donnerstag untersagte er den beiden jeglichen Blickkontakt. Doch Marius ließ sich davon kaum beeindrucken: Reporter vor Ort berichten, dass er ihr unbemerkt vom Richter weiterhin lange Blicke zuwarf.

Dass die Gefühle zwischen den beiden noch immer tief sitzen, wurde nicht nur im Saal deutlich. Bereits am Valentinstag ließ Marius seiner Ex aus der U-Haft über einen Freund Blumen und einen Brief zukommen. Und auch sie scheint einer gemeinsamen Zukunft nicht gänzlich abgeneigt zu sein: Freunde berichteten, sie könne sich einen Neuanfang vorstellen, sobald er seine Strafe verbüßt und sich gebessert habe.

Zoff drohte zu eskalieren

Das „Geflirte“ war jedoch nicht der einzige Moment, in dem der Richter eingreifen musste. Auch ein hitziges Wortgefecht mit einer Zeugin sorgte für Unruhe. Als diese eine Eifersuchtsszene schilderte, wollte Marius dies nicht unkommentiert lassen. Er meldete sich, wollte ihre Aussagen korrigieren und anmerken, dass sie ihm einst erzählt habe, dass eines seiner mutmaßlichen Opfer mit einem anderen Mann zusammen gewesen sei. Die Zeugin wiederum unterbrach ihn und stellte klar: „Ich erinnere mich etwas besser daran als du.“ Bevor die Situation eskalieren konnte, schritt der Richter ein: „Das entwickelt sich jetzt zu einer Art Streit, die wir hier nicht haben wollen.“

Beide Situationen dürften für Marius aber eher kleinere „Rückschläge“ gewesen sein. Am Dienstag lehnte das Gericht einen Antrag der Verteidigung auf Haftentlassung ab. Die Begründung der Richter wiegt schwer: Das Risiko weiterer Straftaten sei zu hoch. Dass Marius seine Impulse teils nicht unter Kontrolle hat, bewies er bereits kurz vor Prozessauftakt, als er das Kontaktverbot zur Frogner-Frau erneut brach und gewalttätig wurde.

Kurz vor dem Ende des Prozesses zeichnet sich ein klares Bild ab: Dass Marius das Gefängnis in naher Zukunft verlassen wird, gilt als äußerst unwahrscheinlich. Alles deutet derzeit auf eine mehrjährige Haftstrafe hin.

 

Prozesswoche 5: Marius überraschte mich plötzlich „positiv“

Der Großteil des Prozesses um Marius Borg Høiby ist bereits gelaufen. Kommende Woche werden nochmal Zeugen gehört. In zwei Wochen folgen dann die Schlussplädoyers bevor die Richter sich ab dem 19. März zur Urteilsfindung zurückziehen.

Auch wenn also der Endspurt bevorsteht, wurde es in dieser Woche keinesfalls langweilig. Im Gegenteil. Es kamen wieder brutale Details ans Licht und ich hätte es nicht gedacht, aber Marius überraschte mich „positiv“.

Als sie im Zeugenstand Platz nimmt, ist alles anders

Anders als in den vorherigen Prozesswochen zeigte der Sohn von Mette-Marit sich nämlich keinesfalls eiskalt gegenüber einem seiner Gewaltopfer und bestritt alle Vorwürfe. Stattdessen wurde er sehr emotional, gab zu: „Es ist ganz offensichtlich, dass mir dieser Fall schwerfällt.“ Er legte zudem Geständnisse ab. Doch von vorne.

Im Zeugenstand nahm diese Woche die sogenannte Frogner-Frau, eine Ex-Freundin von Marius, Platz. Sie war es, die die Ermittlungen gegen ihn nach einem Vorfall im August 2024 erst ins Rollen gebracht hatte und die genau wie andere ehemaligen Freundinnen von ihm eine toxische Beziehung mit ihm führte und Opfer von seinen Gewaltausbrüchen wurde.

Marius zeigt sich nicht durchweg eiskalt, im Gegenteil

Die Frau schilderte, dass Marius sie immer wieder aufs Übelste beleidigte, extrem eifersüchtig war und übergriffig wurde. Er schlug und würgte sie, soll sie zudem angespuckt haben. Besonders ekelhaft: Er soll sie während eines gemeinsamen Duschens angepinkelt haben – was er bestreitet, er gibt allerdings zu, während des Duschens uriniert zu haben, aber nicht auf sie. Ersteres beides gibt er zu. Wie auch bei vielen anderen Vorwürfen, erinnert er sich im Fall der Frogner-Frau an viele Situationen nicht mehr. Er bestreitet einiges aber nicht, sondern erklärt: Wenn sie das so schildert, muss es wohl so gewesen sein.

Ungewohnte Töne von Marius, der bislang vehement beispielsweise die Vergewaltigungen bestreitet. Ohnehin scheint in Bezug auf die Frogner-Frau vieles anders zu sein. Ihr gegenüber scheint er – so der Eindruck- durchaus Emotionen und Gefühle zu empfinden. Er bereute beispielsweise, Kraftausdrücke ihr gegenüber verwendet zu haben. Erwähnenswerter Aspekt: Zum Valentinstag am 14. Februar ließ er ihr über einen Kumpel Blumen schicken. Er selbst sitzt seit kurz vor Prozessbeginn in Untersuchungshaft. Paradoxerweise hatte er sich das eingebrockt, indem er sich mit der Frogner-Frau getroffen hatte und wohl gewalttätig wurde.

Während ihrer Aussagen in dieser Woche wurde Marius umgesetzt, sodass kein Augenkontakt der beiden möglich war – auf Wunsch der Frogner-Frau. Später gab es aber durchaus Blickkontakt. Reporter beobachteten, wie sie sich gegenseitig zulächelten. In welcher Beziehung sie derzeit zueinanderstehen? Unklar.

Fest steht: Richtig voneinander loszukommen, scheinen sie nicht zu können. Obwohl Marius sich an Kontaktverbote ihr gegenüber halten musste und sie wusste, wie gewalttätig er werden konnte, suchte sie den Kontakt zu ihm und traf sich mit ihm. Ob der Prozess ihr Verhältnis zueinander verändern wird? Marius drohen immerhin bis zu 16 Jahre Haft.

 

 

Update Marius-Prozess: 7 Must-Knows aus Woche 4

Vier Wochen auf der Anklagebank hat Marius Borg Høiby hinter sich. In den vergangenen Tagen beschäftigte sich das Gericht mit den Vorwürfen häuslicher Gewalt in seiner einjährigen Beziehung mit Nora Haukland. 15 Anklagepunkte stehen im Raum. So soll Marius unter anderem mit einer Besteckschublade nach Nora geschmissen, sie geschlagen und gewürdigt haben. Wieder mal flossen viele Tränen und zahlreiche neue Details kamen ans Licht. Und auch sonst hatte es die Woche ganz schön in sich.

Erstes Mal

Er hatte bereits angekündigt seinen Sohn im Gerichtsaal unterstützen zu wollen, doch in den ersten drei Wochen ließ sich Morten Borg nicht blicken. Doch diese Woche erschien er dann gleich dreimal. Unweit von Marius leistete er ihm mit seiner Anwesenheit Beistand. Marius wirkte laut Reportern vor Ort gelöster und lächelte und winkte ihm auch zu.

Uneheliches Kind

Hat Marius ein uneheliches Kind? Dieses Gerücht verbreitete jedenfalls eine norwegische Zeitung, nachdem ein Bekannter einer mutmaßlichen Geschädigten eine Vaterschaft von Marius vor Gericht andeutete. Ob was dran ist? Die Anwälte von dem Sohn der norwegischen Kronprinzessin erklärten jedenfalls: Sie wissen nichts von einem Kind.

Sorge um „Opa“

Das König Harald während seines Teneriffa-Urlaubs zeitweise wegen einer Infektion ins Krankenhaus musste, ging auch an Marius nicht vorbei. Die Nachricht machte ihm sogar ziemlich zu schaffen. Nachdem er davon erfahren hatte, gab er vor Gericht an, schlecht geschlafen zu haben, aus Sorge um „Opa“.

Mette-Marits fragwürdiger Umgang

Immer wieder fielen die Namen Mette-Marit und Haakon. Brisant: Nora Haukland gab an, sich wegen Marius Verhalten (Wutproblem, Drogenkonsum) Hilfesuchend an das Kronprinzenpaar gewendet zu haben. Sie bat sie darum, etwas zu tun. Die konterten aber wohl nur: „Das ist nicht deine Verantwortung.“ Mette-Marit soll Nora einmal zudem einen abschätzigen Blick zugeworfen haben, nachdem sie eine kaputte Tür bemerkte, die ihr Sohn demoliert hatte. Nach einem Wutausbruch ihres Sohnes soll die Kronprinzessin zudem Handwerker zur Reparatur geschickt haben.

Kronprinzenpaar tabu

Am Tag, nachdem Nora über Mette-Marit und Haakon gesprochen hatte und der Eindruck entstand, dass sie über Marius Probleme Bescheid wussten, bricht dieser vor Gericht zusammen. Er weint und erklärt es absolut unfair zu finden, dass beide mit in die Sache gezogen würden. Beide hätten immer versucht ihm zu helfen. Künftig möchte Marius nicht mehr über das Kronprinzenpaar sprechen, wenn nur noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Nora die Böse

Marius stellt sich weiterhin als Opfer dar und sucht die Schuld bei anderen. Zwar gesteht er ein Wutproblem zu haben, erhebt aber auch krasse Vorwürfe gegen seine Ex Nora. Er erklärt, sie habe ihn nur für PR ausgenutzt und nie geliebt. Er wirft ihr zudem vor, gegen Abmachungen, was ihre Darstellung bei Instagram betrifft, verstoßen zu haben. Außerdem soll auch sie übergriffig und ausfallend geworden sein. Generell wird sehr deutlich, wie toxisch die Beziehung der beiden gewesen ist. Es kam oft zu Streits, die eskalierten. Angeblich verlor er darüber hinaus wegen Nora all seine Freunde.

Gericht legt Zusatztag ein

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass der Prozess verlängert werden könnte. Noch ist der letzte Tag für den 19. März angesetzt. Doch man hinkt bereits dem Zeitplan hinterher. Am Montag (2. März) wird ein Zusatztag stattfinden. Normalerweise findet der Prozess immer dienstags bis freitags im Bezirksgericht Oslo statt.

 

Marius-Prozess – die Dritte: Drei Umstände, die Fragen aufwerfen

In den vergangenen Tagen fand die dritte Prozesswoche um Marius Borg Høiby in Oslo statt. Im Mittelpunkt stand dabei die mutmaßliche vierte Vergewaltigung, die sich in einem Osloer Apartmenthotel ereignet haben soll, sowie häusliche Gewalt.

Marius zeigte sich – wie auch schon in den ersten beiden Wochen – eher cool. Von Reue weiterhin keine Spur. Laut Reportern vor Ort zeichnete er oft in seinem Block, vermied jeglichen Augenkontakt zu seinen mutmaßlichen Opfern.

Sein Verhalten warf wieder mal viele Fragen auf, genau wie auch der Rückzieher eines Zeugen. 

Zeichnungen gefallen ihm nicht

Die Gerichtszeichner, die seit Tag eins mit ihm im Saal sitzen und Marius zeichnen, da keine Fotos erlaubt sind, machen zumindest in den Augen des Angeklagten keinen guten Job. Er beschwerte sich bei seinen Anwälten, dass ihm die Zeichnungen nicht gefielen. 

Nicht in der Lage für Aussage

Sein körperlicher Zustand (vermutlich geprägt durch seinen Entzug) machte Marius auch diese Woche zu schaffen. Eine Aussage von ihm wurde daher aufgrund seiner Bitte bzw. der seiner Verteidigung auf den nächsten Tag verschoben. „Er war viel unterwegs und ist aktuell dazu nicht in der Lage“, hieß es dazu.

Zeuge erscheint nicht

Ein Zeuge, der über die gemeinsame Zeit mit Marius in Haft vor wenigen Jahren hätte aussagen sollen – auch zum Thema Sonderbehandlung des Sohnes der Kronprinzessin – erschien nicht. Eine Bekannte von ihm und ein mutmaßliches Opfer von Marius vermutet aus Angst vor ihn. Er wolle nichts mit der Gerichtsverhandlung zu tun haben. 

Marius-Prozess zweite Woche: Er zeigt Reue – wofür ist kaum zu glauben

Woche zwei im Prozess rund um die Vergewaltigungsvorwürfe gegen Marius Borg Høiby ist vorbei. Wie auch in der ersten Woche wurde an vier Tagen verhandelt. Im Mittelpunkt standen diesmal eine mutmaßliche Vergewaltigung mit Geschlechtsverkehr auf den Lofoten – der schwerste der vier Fälle sowie eine mutmaßliche Vergewaltigung in einem Osloer Hotel.

Wieder kamen unglaubliche Details ans Licht, auf die ich an dieser Stelle nicht eingehen werde. Stattdessen möchte ich mich wieder den fünf Dingen widmen, die mir mit Blick auf die letzten Tage besonders in Erinnerung geblieben sind. 

Das bereut Marius

    1. Dienstag und Mittwoch erschien Marius mit einem Verband am linken Arm. Was genau dahintersteckt, ist nicht bekannt. Gesundheitliche Daten des Angeklagten unterliegen einem strengen Schutz. Donnerstag und Freitag war der Verband aber schon wieder verschwunden, wie es scheint.

    2. Reue für seine mutmaßlichen Taten zeigte Marius bisweilen nicht. Dafür aber für andere Dinge. Am Mittwoch erklärte er mit Blick auf abfällige Nachrichten, die er über das Aussehen seines mutmaßlichen zweiten Opfers an einen Freund in der Nacht der offenbaren Vergewaltigung schrieb: „Es ist widerliches Jungengerede. Das war nie für die Öffentlichkeit gedacht. Das war ein Witz zwischen uns.“

Und auch das er bei einem Streit mit einer einstigen Freundin sein T-Shirt zerriss, sieht er inzwischen kritisch und spricht von einer echt widerlichen Sache.

Mit diesem Umstand versucht er sein Verhalten zu erklären

    3. Marius zeichnet während der Prozesstage regelmäßig. Möglich, dass ihn das beruhigt und ablenkt von den schweren Anschuldigungen und Fragen des Staatsanwaltes, mit denen er sich konfrontiert sieht. Neben einem Spinnennetz beobachteten Journalisten im Gerichtssaal auch ein Iglu sowie eine Fee auf einem Blatt vor ihm. Symbole, in die sich durchaus einiges psychologisch reininterpretieren lässt. 

    4. Eine Aussage, die für größeres Aufsehen sorgte: Marius gab am Donnerstag an, so geworden zu sein, wie er ist, weil sein Vater einst im Gefängnis saß. Nicht der erste Erklärungsversuch für die Reihe von Straftaten, die er begangen haben soll. Auch die Medien sowie die Suche nach Anerkennung nannte er schon als Begründung für sein Verhalten. 

    5. Auch in Woche zwei verstrickte sich Marius wieder in Widersprüche. Behauptete er am Freitagmorgen noch, in der Nacht der dritten mutmaßlichen Vergewaltigung sein Handy nicht dabei gehabt zu haben, merkte er mittags an, dass Handy dabei, aber im Flugmodus gehabt zu haben. 

Der Prozess wird am Dienstag fortgesetzt. Er ist bis zum 19. März angesetzt. Bei Verurteilung drohen Marius bis zu 16 Jahre Haft. Nach Vorfällen kurz vor Prozessbeginn sitzt er noch bis mindestens Anfang März in Untersuchungshaft. 

Mette-Marit ist bei mir unten durch: Sie sollte auf keinen Fall Königin werden

Es sind turbulente Zeiten in Norwegen. Neben dem Prozess um Marius Borg Høiby erschüttern die Epstein-Akte das Land. Anders als zunächst bekannt, pflegte die Kronprinzessin über mehrere Jahre engen Kontakt zu dem verurteilten Sexualstraftäter.

Für mich ist die Kronprinzessin damit unten durch. Es gibt sehr wenige Royals, die ich verurteile und nicht mag – neben Andrew und Fergie, die ebenfalls tief im Epstein-Skandal stecken, gehört nun (leider) auch Mette-Marit dazu.

In meinen Augen sind sowohl ihre mutmaßliche Freundschaft mit Epstein, als auch die Taten ihres Sohnes unverzeilich. Warum?

Epstein-Verbindung und die Anklage von Marius sind einfach zu viel

In puncto Epstein log der Palast einerseits über die tatsächliche Dauer ihrer Freundschaft. Zum anderen bleibt es für mich unverständlich, weshalb Mette-Marit auch nach seiner ersten Verurteilung mit ihm in Verbindung blieb. Die Chatverläufe, die beide austauschten, sind zudem mehr als unangemessen – Mette-Marit schrieb beispielsweise, dass Paris gut zum Ehebruch sei, um eine Sache zu nennen.

Bezüglich Marius sei zunächst gesagt, dass die Kronprinzessin natürlich nichts für die Straftaten ihres erwachsenen Sohnes kann. Was allerdings hier brisant ist, ist unter anderem, dass sich eine von mutmaßlich vier Vergewaltigungen, die derzeit in Oslo vor Gericht Thema sind, auf Schloss Skaugum, dem Wohnsitz der Kronprinzessin – ereignet haben soll, während Mette-Marit und Haakon anwesend waren.

Marius lebte über Jahre hinweg auf dem royalen Gelände. Seine Leben, das aus Partys, Drogen und Alkohol bestand, wurde von Mette-Marit finanziert. Obwohl sie über Marius Probleme Bescheid wusste, drehte sie ihm offenbar nie den Geldhahn zu. Ihn in eine Entzugsklinik zu schicken, um seine Drogenprobleme in den Griff zu kriegen – ebenfalls nicht geschehen. (bzw. nicht effektiv, er verbrachte u.a. etwa eine Woche in einer Londoner Entzugsklinik) 

Unmittelbar vor Prozessbeginn verlor Marius die Nerven, brach ein Kontaktverbot und bedrohte ein mutmaßliches Opfer mit einem Messer.

Wieso hat Mette-Marit es nicht geschafft, ihn wenigstens in dieser Zeit im Griff zu haben? Übertrieben gesagt: Im Palast „einzusperren“ und im Blick zu behalten, dass er keine weiteren Straftaten begeht? Oder sicherzustellen, dass er bei Menschen ist, die sich um ihn kümmern und ein Auge auf ihn haben? 

Mir scheint es mehr als offensichtlich, dass Marius schon vor vielen Jahren komplett auf die schiefe Bahn geraten ist. Doch statt Konsequenzen zu ziehen, scheint es ganz, als unterstützte Mette-Marit ihn unerschütterlich, statt ein Machtwort zu sprechen. Und auch jetzt während dem Prozess scheint sie unerschütterlich hinter ihm zu stehen. Sie besuchte ihn u.a. bereits in Untersuchungshaft. Distanziert hat sie sich öffentlich nie. Zwar sprach sie den mutmaßlichen Opfern ihr Mitgefühl aus, doch es entsteht der Eindruck, dass sie weiterhin hinter ihrem Sohn steht. Einem 29-jährigen Mann, der sehr viele Probleme hat und sehr, sehr großen Mist gebaut hat. 38 Straftaten werden ihm zu Last gelegt, er könnte bis zu 16 Jahre ins Gefängnis gehen. Keine Kavaliersdelikte und schon gar nicht einmalige Ausrutscher. Marius scheint ein Mehrfach- bzw. Serienstraftäter zu sein. 

Ein Riesen-Skandal und unverstellbar in meinen Augen, dass seine Mutter in einigen Jahren die Königin von Norwegen sein könnte.

An der Stelle sei nochmals erwähnt, dass Marius erwachsen ist, er trifft seine eigenen Entscheidungen und ist selbst für seine Taten verantwortlich. Was ich kritisiere, ist insbesondere der Umgang von Mette-Marit mit Marius und seinen Problemen. Und wie in Fällen, wie dem von Marius, stellt sich immer unweigerlich die Frage, was vielleicht auch in seiner Erziehung schieflief. Auch ich frage mich: Hat Mette-Marit womöglich komplett versagt?

Feststeht für mich jedenfalls: Mette-Marit kann nicht Königin werden. Ein Vorbild, zu dem die Menschen aufschauen, kann sie nicht sein und schon gar nicht Norwegen und die Werte des Landes ernsthaft repräsentieren. Dafür ist ihre Epstein-Verbindung zu unverzeilich und der Prozess gegen ihren Sohn zu brisant, inklusive ihrem Umgang damit.

Bis zu einer möglichen Verurteilung von Marius gilt die Unschuldsvermutung. Einige Taten räumte er bereits ein, darunter einmal sexuell übergriffiges Verhalten. Die Vergewaltigungen bestreitet er.

Marius vor Gericht: Erste Woche – Bizarre Enthüllung und unverständliches Verhalten

Die erste Woche des royalen Prozesses des Jahres in Norwegen ist vorbei. Eine Woche, die es in sich hatte und die geprägt war von Momenten, die weltweit für Aufsehen, Kopfschütteln und Unverständnis gesorgt haben.

Marius werden insgesamt 38 Taten vorgeworfen, darunter vierfache Vergewaltigung, Körperverletzung, Drogen- sowie Verkehrsdelikte. 

In der ersten Prozesswoche ging es um die mutmaßlich erste Vergewaltigung, die sich im Dezember 2018 nach einer Party auf Schloss Skaugum, dem Zuhause von Mette-Marit und Haakon, ereignet haben soll. 

Die Vergewaltigungen bestreitet Marius. Andere Vergehen, wie u.a. Verkehrsdelikte räumte er ein. 

Prozesswoche 1: Fünf Dinge, die ich unfassbar finde:

    1. Marius präsentiert sich als Opfer

Direkt zu Prozessbeginn betonte der Sohn von Mette-Marit, wie sehr er seit dem 3. Lebensjahr unter der Presse gelitten habe. Es sei für ihn schrecklich, dass im Gerichtssaal nun eben genau diese mit dabei sein dürfe. „Es fällt mir schwer, vor so vielen Menschen zu sprechen“, erklärte er zudem. Immer wieder lässt er während der vier Verhandlungstagen seinen Emotionen freien Lauf und weint. Seine Anwälte betonten außerdem, wie schlecht es ihrem Mandanten gehe. Er stehe unter starken Medikamenten. An einem Prozesstag erlitt der 29-Jährige einen Zusammenbruch.

    2. Keinerlei Reue, keine Einsicht 

Dass er sich sein Leben mit gerade einmal 29 Jahren selbst komplett zerstört hat, steht außer Frage. Zumindest vor Gericht scheint Marius das aber nicht einzusehen. Statt Reue zu zeigen, sich gar bei den Menschen zu entschuldigen, denen er mutmaßlich schreckliches angetan hat – für ihn offenbar keine Option. Stattdessen wird er nicht müde zu betonen, wie schlecht es ihm geht und wie peinlich ihm alles ist.

3. Marius schämt sich

Und damit bin ich auch bei Punkt 3. Über sein Sexleben detailliert sprechen zu müssen, ist für Marius offenbar die Höchststrafe. Er bemerkt, es sei ihm „sau peinlich“. Als die Richter seine Google-Suchverläufe offenlegen, platzt ihm zudem der Kragen. Marius versteht nicht was diese mit dem Prozess zu tun haben. 

Doch offensichtlich einiges: Er suchte noch bevor die Ermittlungen gegen ihn begangen nicht nur nach „Vergewaltigung“ in Verbindung mit seinem Namen, sondern auch nach Begriffen wie „Schlafvergewaltigung“ und dem Unterschied von Vergewaltigung und Körperverletzung. Genau die Dinge, die ihm vorgeworfen werden. 

    4. Skurille Sex-Absprache

Während Marius zunächst bestritt, Sex mit Frauen zu haben, die schlafen bzw. nicht bei Bewusstsein sind, legt er bei der erneuten Frage an einem anderen Verhandlungstag eine wirklich merkwürdige Absprache offen: Seinen Aussagen zufolge hätte sein mutmaßliches Opfer ihm nach dem zunächst einvernehmlichen Sex gesagt, sie sei müde und er könne aber weitermachen. Dies habe er dann auch getan. 

    5. Mutmaßliche Opfer dürfen nicht namentlich genannt werden

Sie gingen selbst einst an die Öffentlichkeit mit ihren Vorwürfen gegen Marius. Zudem handelt es sich mitunter um bekannte Persönlichkeiten aus Norwegen, zu ihrem eigenen Schutz ist es der Presse allerdings untersagt jegliche Details, die auf sie schließen lassen könnten oder gar ihre Namen, zu nennen. So ist in Medienberichten beispielsweise die Rede von der „Skaugum-Frau“. Den meisten Norwegern und Royalsfans dürfte ihre Identität allerdings ohnehin bekannt sein. 

Das Urteil wird voraussichtlich am 19. März fallen. Marius drohen bis zu 16 Jahre Gefängnis. 

Riesen-Skandale erschüttern Norwegen: Mette-Marit könnten sie die Krone kosten

Dagegen wirken Prinzessin Märtha Louise und ihr Schamanen-Ehemann Durek Verrett harmlos: Was Marius Borg Høiby vorgeworfen wird sowie neue Enthüllungen der Epstein-Akte, die Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen betreffen, sind eine ganz andere Hausnummer. Eine Hausnummer, die das Königshaus in die wohl größte Krise seit Jahren gestürzt hat. Die Zustimmungswerte der Monarchie sinken. Lagen diese 2025 noch bei 72 % sprechen sich zum aktuellen Zeitpunkt nur noch 61 % für die Monarchie aus. Das Parlament hat sogar über die Zukunft der Königsfamilie abgestimmt. Eine klare Mehrheit von 141 der 169 Parlamentsmitgliedern stimmte dabei aber für den Fortbestand der Monarchie. Entscheidend dürfte wohl die Beliebtheit von König Harald gewesen sein. Mette-Marit dürfte eher weniger Einfluss gehabt haben. Sie muss sich nicht nur im eigenen Land heftige Kritik gefallen lassen, sondern auch aus der ganzen Welt. Auf dem Instagram-Kanal des Palastes gab es einen gewaltigen Shitstorm. Inzwischen werden Kommentare unter Beiträge, die die Kronprinzessin zeigen, unterbunden.

Doch was ist passiert?

Am Dienstag startete in Oslo der Prozess um Mettes Sohn Marius. Sage und schreibe 38 Anklagepunkte gibt es. Die schwerwiegendsten: vierfache Vergewaltigung (geschehen wohl auch auf Schloss Skaugum, während Mette-Marit und Haakon zuhause waren). Hinzu kommen Körperverletzung, Drogen- sowie Verkehrsdelikte. Bei einer Verurteilung drohen Marius bis zu 16 Jahre Gefängnis. Bis zur Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

Brisant: Einen Tag vor Prozessbeginn soll er gegen ein Kontaktverbot verstoßen und mit einem Messer eines seiner mutmaßlichen Opfer aufgesucht haben. Er wurde festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft. In den Gerichtssaal wird er bis mindestens Anfang März direkt aus dem Knast kommen.

Während der Verhandlungen, die unter großem öffentlichen Interesse stattfinden – Medienvertreter aus der ganzen Welt sind vor Ort – muss Marius auf familiäre Unterstützung verzichten. Weder Mette-Marit noch Stiefvater Haakon oder seine Halbgeschwister Ingrid Alexandra und Sverre Magnus werden an seiner Seite sein.

In einem Statement vor Prozessbeginn hatte der Palast erklärt, Mette-Marit werde die kommende Zeit auf einem privaten Anwesen verbringen. Ehemann Haakon drückte vor Prozessbeginn den mutmaßlichen Opfern in einer Mitteilung sein Mitgefühl aus, bat im Zuge dessen aber auch um eine faire Behandlung seines Stiefsohnes: „Er ist norwegischer Staatsbürger und hat daher dieselben Pflichten wie alle anderen, aber auch dieselben Rechte.“ Er betonte zudem, dass Marius ein wichtiger Teil der Familie sei.

Während dessen Urteil wohl am 19. März fallen wird und er sich bis dahin noch jede Menge Fragen zu unter anderem seinem Sexleben gefallen lassen muss, befindet sich auch seine Mutter in einer äußerst unangenehmen Situation. Neue Enthüllungen der Epstein-Akten legten enge Verbindungen der Kronprinzessin zu dem verurteilen Sexualstraftäter offen. Mehrere hunderte Mal fiel ihr Name in Mails. Sie tauschte sich mit Epstein über nackte Frauen als Poster für Marius aus und lästerte über die Hochzeit des heutigen Großherzogs von Luxemburg, Guillaume, und seiner Frau Stephanie. Anders als vom Palast zunächst angeben, hatte die Kronprinzessin keinen nur kurzzeitigen Kontakt mit Epstein, der spätestens 2013 endete. Stattdessen pflegte sie von 2011 bis 2014 engen Kontakt zu ihm. Nachrichten legen nahe, dass sie über seine Machenschaften Bescheid wusste.

Der Palast reagierte. Mette-Marit entschuldigte sich und bezeichnete ihren Kontakt zu Epstein als „schlicht peinlich“. Die Norweger sind trotzdem außer sich. Sie wünschen sich Aufklärung und einige sehen einen irreparablen Schaden: Mette-Marit dürfe nicht mehr Kronprinzessin werden. Manch einer fordert auch eine Scheidung, um weiteren Schaden von der Königsfamilie abzuwenden.

Wohltätigkeitsorganisationen, deren Schirmherrin die Kronprinzessin ist, prüfen bereits, ob sie weiter mit ihr arbeiten können. Eine erste Organisation, „Sex and society“, hat sie bereits als Schirmherrin eines Preises abgesetzt.

Noch ziehen weder Mette-Marit noch der Palast ernsthafte, weitreichende Konsequenzen. Ob man versucht, die Krise(n) auszusitzen oder doch noch infolge des öffentlichen Drucks reagieren wird? So viel steht jedenfalls fest: Derzeit sind alle Augen auf die norwegische Königsfamilie gerichtet. Weiter den Verpflichtungen nachgehen als wäre nichts, wie der Palast es eigentlich plant, wird wohl kaum möglich sein. 

Kate und William fehlen bei Ostergottesdienst – für viele ist der Grund eindeutig

Viele Royalsfans dürften auf neue Aufnahmen von Kate, William, George, Charlotte und Louis an Ostern gehofft haben. Gegeben hat es sie aber nicht. Bereits vor dem Wochenende stand fest: Die Fünf schwänzen den Gottesdienst in Windsor und verbringen Ostern stattdessen in Anmer Hall, ihrem Landsitz in Norfolk.
Nachrichten, die bei einigen für Enttäuschung gesorgt haben dürften – zumindest bis am Ostersonntag die ersten Bilder aus Windsor um die Welt gingen. Da grinste nämlich auch niemand Geringeres als das schwarze Schaf der Royal Family, Andrew, in die Kameras. Eingefleischten Fans des Königshauses ging da sofort ein Licht auf. Sie äußern bei Social Media den Verdacht, dass William und seine Liebsten Ostern mit Charles und Co. eine Absage erteilten, um nicht mit dem in Ungnade gefallenen Sohn der verstorbenen Queen auftreten zu müssen.
Der 65-Jährige pflegte über Jahre ein enges Verhältnis zu dem 2019 verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein und stand selbst unter Verdacht, eine Frau sexuell missbraucht zu haben. Einen Prozess in den USA umging er durch eine außergerichtliche Einigung. Sein Image ist allerdings seit die Vorwürfe erhoben wurden, unwiderruflich zerstört. Andrew verlor all seine militärischen Titel, musste seine royalen Schirmherrschaften abgeben und darf keine öffentlichen Termine mehr für das Königshaus wahrnehmen.
Dass William, der eines Tages den Thron von seinem Vater übernehmen wird, nach Möglichkeit darauf verzichtet, zusammen mit seinem Onkel abgelichtet zu werden, erscheint plausibel. Ob es allerdings der einzige Grund dafür war, dass er mit Kate und den Kindern über Ostern nach Norfolk reiste? Vermutlich nicht. Gut möglich, dass die Familie auch einfach einige Tage für sich haben wollte, bevor der stressige Alltag in London wieder ruft – mit royalen Verpflichtungen und Schule.

Royale Highlights 2025

2024 hielt neben vielen unvergesslichen royalen Momenten auch viele turbulente und wenig erfreuliche Geschehnisse bereit, darunter gleich drei Krebserkrankungen im britischen Königshaus, den unerwarteten Tod von Thomas Kingston, dem Ehemann von Lady Gabriella oder der Skandal um den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen, Marius. Auch 2025 dürften sich zu den zahlreichen Highlights die ein oder anderen traurigen oder skandalösen Vorkommnisse mischen, so viel ist sicher. Welche es aber sein werden, das bleibt abzuwarten und ist noch nicht vorherzusehen. Was hingegen schon jetzt feststeht, sind gleich mehrere besondere Termine und Ereignisse im royalen Kalender in diesem Jahr, die Royalsfans kennen sollten. Hier einige davon im Überblick.

Royale Babys:

Nachdem Prinzessin Beatrice am 22. Januar bereits die Kleine Athena Elizabeth Rose Mapelli Mozzi zur Welt brachte, erblickte am 7. Februar ein weiteres Königskind das Licht der Welt: Prinzessin Ines Marie Lilian Silvia. Sie ist das vierte Kind von Prinzessin Sofia und Prinz Carl Philip von Schweden. 

Runde royale Geburtstage:

Den Beginn der runden royalen Geburtstage 2025 läutet Herzogin Sophie am 20. Januar mit ihrem 60. Geburtstag ein. Am 1. Februar folgte dann Prinzessin Stephanie von Monaco, die ebenfalls ihren 60. feierte. Im Frühling gibt es in Luxemburg dann gleich doppelten Grund zum Feiern. Zunächst feiert Prinzessin Claire ihren 40. Geburtstag, bevor ihr Schwiegervater Großherzog Henri am 16. April dann zur Sauße anlässlich seines 70. Geburtstags lädt. Auch in Spanien werden im April Kerzen auf der Geburtstagstorte ausgepustet: Infantin Sofia wird am 29. April 18.

Weitere besondere Geburtstage feiern in diesem Jahr auch Prinzessin Charlotte von Wales (am 2. Mai) und Prinz Nicolas von Schweden (am 15. Juni) die beide 10 Jahre alt werden, sowie Prinzessin Alexia der Niederlande (26. Juni), Prinz Christian von Dänemark (15. Oktober) und Prinzessin Leonor von Spanien (31. Oktober) die 20 Jahre alt werden. 

Royale Hochzeitstage:

Besondere Hochzeitstage gibt es in diesem Jahr unter anderem in Großbritannien, Griechenland und Monaco. 

Charles und Camilla sind am 9. April seit 20 Jahre verheiratet, Pavlos und Marie-Chantal stoßen am 1. Juli auf ihren 30. Hochzeitstag an und Pierre und Beatrice Casiraghi blicken am 25. Juli auf 10 Jahre Ehe zurück. 

Besondere royale Ereignisse:

In Griechenland hieß es am 7. Februar „Ja, ich will!“ Überraschend und mit nur wenigen Wochen Verlauf heiratete Prinz Nikolaos von Griechenland Chrysi Vardinogianni. Ein Tag später begannen in Vancouver und Whistler die ersten Invictus Games. Das von Prinz Hary initiierte Sportereignis für verwundete Soldaten dauert noch bis 16 Februar und zog nicht nur den Sohn von König Charles und seine Frau nach Kanada, sondern auch Prinz Joachim und Prinzessin Marie von Dänemark. Und apropos royales Zusammenkommen. Mit dem Thronwechsel in Luxemburg am 3. Oktober wird sich die gesamte Großherzogliche Familie versammeln und den dann neuen Großherzog Guillaume feiern. 

Jährliche royale Ereignisse:

Wiederkehrende Highlights im royalen Kalender wie den Koningsdag in den Niederlanden am 27. April, Trooping the Colour in Großbritannien am 14. Juni oder dem Victoriadagen in Schweden am 14. Juli sollten sich die Royalsfans auch in diesem Jahr vormerken. 

Fürstin Charlene von Monaco: Endlich strahlt sie wieder

Charlene hat ihr Lächeln zurück! Blickt man auf die vergangenen Monate, fällt auf: Es gab selten einen Termin der Fürstin, bei dem sie nicht über beide Ohren strahlte.

Eigentlich könnte man meinen, das gehört zum Job dazu. Und Kate, Mary und Co. machen es ja auch immer und überall. Doch bei Charlene ist es keine Selbstverständlichkeit, dass man sie strahlend sieht.

Fürstin Charlene haderte mit dem Leben im Palast

Rückblick: 2011 heiratete sie Albert, den Fürsten von Monaco. Bereits beim Ja-Wort flossen Tränen bei der ehemaligen Profischwimmerin. Viele waren sich bereits da sicher, Charlene würde mit ihrer Rolle nicht glücklich werden. Und gewissermaßen bewahrheitete sich die Einschätzung auch. So glücklich wie andere royale Paare sah man Charlene und Albert selten. Die Fürstin schien mit ihrem royalen Dasein zu hadern.

2021 dann der traurige Höhepunkt. Von einer Reise nach Südafrika kehrte sie zunächst nicht mehr zurück. Die Begründung des Palastes: Wegen einer schweren HNO-Infektion konnte sie nicht fliegen. Am Ende blieb sie Monaco rund ein halbes Jahr fern und wirkte sichtlich unglücklich. Es schien ihr an etwas zu fehlen. Was es war? Das ist bis heute nicht offiziell bekannt. Dass sie wirklich eine Infektion hatte, daran kamen zunehmend Zweifel auf.

Inzwischen scheint sie in ihrer Rolle aufzugehen

Als sie Ende 2021 schließlich zurück nach Europa aufbrach, reiste sie zunächst nach Monaco, um kurz darauf aber schon wieder die Koffer zu packen.

Es folgte ein mehrwöchiger Aufenthalt in einer schweizerischen Klinik, wegen körperlicher und seelischer Erschöpfung, bevor sie im Frühling 2022 schließlich in den Palast zurückkehrte. Dort angekommen schien sie zurück im goldenen Käfig zu sein und es bot sich ein ähnliches Bild, wie vor ihrer Afrika-Reise. Doch das änderte sich über das vergangene Jahr! Die Fürstin scheint neue Kraft gefunden zu haben und geht schon fast in ihrer Rolle auf. Sie wirkt bei Auftritten entspannt, lacht viel und zeigt sich sogar hin und wieder innig mit Albert. Momente, wie sie sich die Royalsfans jahrelang wünschten, die ihnen bis jetzt aber größtenteils verwehrt blieben.

Prinzessin Madeleine: Rückkehr nach Schweden

Prinzessin Madeleine, Ehemann Chris O’Neill und die Kinder Leonore, Nicolas und Adrienne werden im Sommer nach Schweden ziehen.
Die Enkel von König Carl Gustaf werden dort zur Schule gehen. Die fünfköpfige Familie wird ein neues Leben weit weg ihrer bisherigen Heimat Florida beginnen.
Eigentlich schien es, als sei die Prinzessin samt Familie nach mehreren Umzügen in den USA angekommen und sesshaft geworden.
Werden sie langfristig in Schweden bleiben?

Die vergangenen Jahre waren aufregend für die schwedische Prinzessin. Am 8. Juni 2013 heiratete Madeleine den Geschäftsmann Chris O´Neill. Er verzichtete auf den Prinzentitel und geht weiterhin seiner beruflichen Tätigkeit nach.
Das frisch verheiratete Paar zog nach New York, wo am 20. Februar 2014 Prinzessin Leonore auf die Welt kam. Nach einigen Monaten zog die kleine Familie nach Stockholm, da war die heute 40-jährige bereits mit ihrem zweiten Kind schwanger. Am 15. Juni 2015 wurde Prinz Nicolas geboren. Von Dauer war dieser Wohnort nicht. Denn die vierköpfige Familie zog nach London. Von der britischen Hauptstadt kehrten sie Anfang 2018 wieder nach Schweden zurück, wo am 9. März 2018 Prinzessin Adrienne das Licht der Welt erblickte. Bereits im selben Jahr stand erneut ein Umzug an: Die Royals zog es im Herbst wieder in die USA. Diesmal allerdings ins sonnige Florida. Nahe Miami lebten die Royals in einer Villa. Das Glück schien perfekt.
Doch nach 5 Jahren werden nun erneut die Koffer gepackt, denn ein weiterer Wohnortwechsel steht an. Wie der Palast in einem Statement am 7. März 2023 bekanntgab, wird die Prinzessinnenfamilie in einer Wohnung im königlichen Hofstall in Stockholms Stadtteil Östermalm wohnen. Die Tochter des schwedischen Königs besitzt dort seit viele Jahren eine Wohnung, in der sie auch bei ihren Schweden Besuchen in der Vergangenheit lebte.

Ganz überraschend kommt die Nachricht der Rückkehr in die Heimat aber nicht. Madeleine erzählte in der Vergangenheit bereits, dass ihre Kinder in Schweden aufwachsen sollen.

Prinzessin Madeleine wird sich freuen, endlich nahe bei ihrer Familie und ihren Freunden zu sein. Für ihre drei Kinder wird es mit Sicherheit eine sehr große Umstellung. Ihr gewohntes Umfeld und vor allem ihre Freunde werden sie hinter sich lassen müssen und neue Kontakte in Schweden knüpfen. Das wohlbehütete und insbesondere abgeschirmte Leben in den Staaten, wo das Interesse an den europäischen Royals gering ist, hat ein Ende. Leonore, Nicolas und Adrienne werden feststellen, dass sie keine normalen Kinder sind. Die Medien werden jeden Schritt genauestens beobachten.
Chris, der stets betonte, er könne von Schweden aus nicht arbeiten, wird sich ebenfalls im neuen Umfeld einfinden müssen. Ob er dort dauerhaft glücklich wird?

König Carl Gustaf feiert in diesem Jahr sein 50. Thronjubiläum. Zahlreiche Feierlichkeiten stehen im Laufe des Jahres an. Doch auch Blaublüter haben nicht immer unbeschwerte Zeiten. Im Februar musste der Monarch am Herzen operiert werden. Prinz Daniel, der seit 14 Jahren mit einer Spenderniere lebt, wird in naher Zukunft ein neues Organ benötigen. Keine leichte Zeit für die Königsfamilie. Die Anwesenheit von „Madde“ und ihren Liebsten wird daher vermutlich dieses Jahr besonders geschätzt. Royalfans hoffen darauf, dass sie die schöne 40-jährige Madeleine künftig öfter sehen werden. In der Vergangenheit waren Auftritte eine Seltenheit. Ihre Sprösslinge werden im Herbst eingeschult und somit hätte die jüngste Tochter von König Carl Gustaf Kapazitäten, um mehr Aufgaben für das Königshaus zu übernehmen.
Nesthäkchen Adrienne wird die Vorschule besuchen. Ihre Geschwister Leonore und Nicolas werden in die Grundschule gehen.
Im August ist es soweit und die von vielen Schweden lang ersehnte Rückkehr steht an. In der Welt der Royals wird es nie langweilig.

Prinzessin Madeleine: Ihr Weg zum Glück

Als Tochter des schwedischen Königspaares wuchs Madeleine im goldenen Käfig auf. Ein Leben im Palast mit Nannys und Bediensteten. Vor den Augen der Öffentlichkeit wurde sie erwachsen. Während das Leben ihrer älteren Schwester Kronprinzessin Victoria vorbestimmt ist, hat die Jüngste der Geschwister mehr Freiheiten.

Das Dilemma mit den Medien

Regelmäßig öffentlich aufzutreten schien für die 40-jährige keine Option zu sein. Wie viele andere Blaublüter musste Madeleine auch die Schattenseite der Berühmtheit kennenlernen. In einem Interview bei Skavlan 2015 sagte sie, im Rampenlicht fühle sie sich nicht wohl. Sie sei eine schüchterne Person. Auch falsche Presseberichterstattung erlebte die Tochter des schwedischen Königs. Zeitschriften der Klambt-Mediengruppe verbreiteten von 2000 bis 2004 private Informationen, über Heiratspläne, Schwangerschaften und sogar angebliche Affären. Ihr Anwalt reichte Klage beim Oberlandesgerichts in Hamburg ein. Die Richter sahen eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte vorliegen. 400.000 Euro Schadensersatz lautete das Urteil. Das Geld wurde an gemeinnützige Organisationen gespendet.

Bildungsweg

Genau wie ihre Geschwister besuchte das Nesthäkchen der Familie die Grundschule in Bromma. Anschließend ging sie auf die Carlssons Schule in Östermalm. 2001 machte Prinzessin Madeleine ihr Abitur auf dem Enskilda Gymnasium. Danach studierte sie zunächst in London Englisch. 2002 absolvierte sie Kurse in Rechtswissenschaften und Architektur. 2003 wechselte sie an die Universität Stockholm, um Kunstgeschichte, Geschichte und Ethnologie zu studieren. Das Studium schloss die jüngste Tochter von König Carl Gustaf 2006 erfolgreich ab.

Betrogen vom Verlobten

Am 11. August 2009 gab der Hof die Verlobung der Prinzessin und Jonas Bergström bekannt, einem angesehenen Anwalt. Alles schien perfekt, bis die hübsche Schwedin von ihrem Verlobten betrogen wurde. Und so wurde am 24. April 2010 bekanntgegeben, dass die Verlobung aufgelöst wird. Eine Demütigung vor den Augen der ganzen Welt. Die heute 40-jährige floh ins Ausland und arbeitete in New York für die World Childhood Foundation ihrer Mutter.

Happy End mit Traumhochzeit

In der Stadt an der US Ostküste lernte sie Chris O’Neill kennen. Der Palast gab am 25. Oktober 2012 die Verlobung des Paares bekannt. Am 8. Juni 2013 heirateten die beiden in Stockholm. Eine Traumhochzeit mit royalen Gästen aus der ganzen Welt und zahlreichen Schaulustigen auf den Straßen der schwedischen Hauptstadt. Chris O’Neill, der als erfolgreicher Unternehmer tätig ist, entschied sich gegen den Prinzentitel. Er möchte weiterhin seinem Job nachkommen, so die Begründung des Hofes.

Gesegnet mit drei zuckersüßen Kindern

Am 20. Februar 2014 kam ihre erste Tochter Prinzessin Leonore in New York zur Welt. Einige Monate später zog das Paar nach Schweden, wo am 15. Juni 2015 ihr Sohn Prinz Nicolas geboren wurde. Lange blieben sie nicht, bald zog es die Familie nach London. Nach 2 Jahren kam sie kurz nach Schweden zurück, wo am 9. März 2018 Prinzessin Adrienne geboren wurde. Wenig später zogen die 5 nach Florida (in die Nähe von Miami), wo sie nun seit Sommer 2018 glücklich Leben.

Prinzessin Madeleine, Chris O’Neill, Prinz Nicolas, Prinzessin Adrienne und Prinzessin Leonore bei der Taufe von Prinz Julian im August 2021

So sieht ihr Leben derzeit aus

Die Familie bewohnt eine 3-Millionen Villa mit 15 Zimmern, Gym und Pool. Auf 6.500 Quadratmetern ist ausreichend Platz für die Familie und die beiden Hunde. Chris O’Neill kann seinem Job nachgehen, Madeleine für die Childhood Foundation arbeiten. Daneben unterstützt die Adelige die Stiftung „Min Stora Dag“. Meist im Sommer kehren die 5 nach Schweden zurück, um Zeit mit den royalen Verwandten zu verbringen und sich dem schwedischen Volk zu zeigen. Eine Apanage erhält die Prinzessin nur für absolvierte öffentliche Auftritte. Auf ihrem Instagram Account (princess_madeleine_of_sweden) bekommen wir immer wieder private Einblicke ins Leben der Familie.

Persönliche Interessen und Hobbys

Bekannt ist Madeleine insbesondere für ihren ausgezeichneten Modegeschmack. Häufig wird sie in teurer Designermode gesichtet, u.a. von Valentino. Der Designer bekam sogar die Ehre, ihr Hochzeitskleid zu entwerfen. Als Kind nahm die Prinzessin unter einem Decknamen an Reittunieren teil. Außerdem spielt die Schwedin Klavier und fährt gerne Ski.

Nach mehreren Umzügen und drei Kindern scheint die royale Schönheit endlich angekommen zu sein. In den Staaten kann sie ein einigermaßen normales Leben führen, was in Europa nicht möglich wäre. Wie ich exklusiv von der Patentante eines ihrer Kinder erfahren habe, wissen die meisten Menschen in ihrem Umfeld in Amerika nichts von ihrer royalen Herkunft. Die Presse und viele Schweden nehmen es der Prinzessin übel, dass sie ihr Land verlassen hat und sich nur sporadisch zeigt. Doch ihr ist gelungen, wovon viele Royals in der zweiten Reihe träumen: Ein Rückzug von den königlichen Verpflichtungen und ein nahezu normales Leben führen.

Worauf sich Royalfans 2023 freuen können

Der Tod der Queen und die Netflix Doku von Meghan und Harry waren wohl die Topthemen der vergangenen Monate. Aber auch schöne Momente, wie der 18. Geburtstag von Prinzessin Ingrid Alexandra oder das 50. Thronjubiläum von Königin Margrethe fanden 2022 statt. Nun ist das Jahr zu Ende und es lohnt sich einen Blick auf 2023 zu werfen.

Neues von den Sussexes

Anfang des Jahres wird Harry seine Memoiren veröffentlichen. „Spare“ (dt. Reserve) könnte ein neuer Angriff auf die Königsfamilie darstellen. Von seiner Kindheit, über den Militärdienst, seine Ehe und die Kinder – das gesamte bisherige Leben des Prinzen ist Thema. Am 10. Januar erscheint das von Ghostwriter J.R. Moehringer geschriebene Buch.

Besondere Ereignisse

Ein Event wird wohl alle überstrahlen. Am 6. Mai wird König Charles in der Westminster Abbey gekrönt. Auch wenn die Feierlichkeiten kleiner als die bei seiner Mutter 1953 ausfallen werden, dürfte trotzdem Feierlaune in London herrschen. Schon im Februar werden Kronprinzessin Victoria von Schweden und Ehemann Daniel Australien besuchen. Gerüchten zufolge werden auch der Prinz und die Prinzessin von Wales im Laufe des Jahres nach Australien reisen. Zudem finden Mitte September die Invictus Games in Düsseldorf statt. Ein Besuch von Harry und Meghan gilt als gesichert. Für Prinz Joachim von Dänemark und seine Familie steht ein Umzug in die USA an.

Diese Royals heiraten

Traumhochzeiten wird es 2023 einige geben. Im April heiratet Prinzessin Alexandra von Luxemburg ihren Verlobten Nicolas Bagorie. Auch Prinzessin Märtha Louise von Norwegen wird ihren Verlobten Durek Verrett ehelichen. Nach 4 Jahren Verlobung werden Prinzessin Theodora von Griechenland und Matthew Kumar im Frühsommer ebenfalls „Ja“ sagen. Und in Jordanien läuten gleich zwei mal die Hochzeitsglocken. Sowohl Kronprinz Hussein als auch seine Schwester Prinzessin Iman werden heiraten.

Und gleich 2 royale Paare feiern 10. Hochzeitstag. Prinzessin Madeleine von Schweden und Chris O’Neill im Juni und Prinz Félix von Luxemburg und Prinzessin Claire im September. Ein Anlass, zu dem meist neue Bilder veröffentlicht werden.

Bedeutende Geburtstage

Auch einige nennenswerte Geburtstage stehen an. Gleich zwei royale Schönheiten feiern die Volljährigkeit. Bereits am 26. Juni darf Prinzessin Alexia der Niederlanda feiern. Prinzessin Leonor von Spanien wird am 31. Oktober 2023 18 Jahre alt. Am 19. August darf Kronprinzesin Mette-Marit von Norwegen 50 Kerzen auf der Geburtstagstorte auspusten. Am 15. September zieht ihr Prinz Daniel von Schweden gleich. Im Dezember feiert Königin Silvia von Schweden ihren 80. Geburtstag.

Hier ist Nachwuchs unterwegs

Wie im September verkündet wurde, erwarten Erbgroßherzogin Stèphanie von Luxemburg und Ehemann Erbgroßherzog Guilliaume im April ihr zweites Kind. Große Vorfreude auch in Monaco. Prinzessin Stèphanie wird zum ersten Mal Oma, denn Sohn Louis und Ehefrau Marie erwarten ihr erstes Kind. Und neueste Bilder aus England lassen eine erneute Schwangerschaft von Prinzessin Eugenie vermuten.

Langeweilig wird das kommende Jahr also keinesfalls. Bereits jetzt können die Royalfans sich auf zahlreiche Ereignisse freuen. Und mit Sicherheit werden sich im Laufe des Jahres weitere freudige Neuigkeiten ankündigen.

Reality-Show royal – Harry & Meghan polarisieren mit ihrer Netflix Doku

Kaum ein anderes Thema prägte die mediale Berichterstattung des Boulevards in den vergangenen Tagen so sehr, wie die sechsteilige Reihe rund um die Sussexes.
Pikante Enthüllungen aus dem Palast, die allerdings nur eine Sichtweise widerspiegeln.
Am 8. Dezember 2022 erschienen die ersten 3 Folgen. Eine Woche später dann Folge 4 – 6.

Die Medien, der ultimative Feind

Die enorme Aufmerksamkeit, die nach Bekanntgabe der Beziehung des Paares auf Meghan lag, ist großes Thema. So mussten Absperrgitter am Suits Set errichtet werden, um die Paparazzi fernzuhalten. Die Herzogin musste regelmäßige eine andere Route zum Set nehmen, um die Presse abzuwimmeln.
Im Fadenkreuz außerdem Rassismus seitens einiger Journalisten. Auch nach der Hochzeit änderte sich an der Situation wenig.
So veröffentlichte die Daily Mail und Mail on Sunday einen privaten Brief von Meghan an ihren Vater Thomas Markle. Die Herzogin klagte auf Schadenersatz wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte, Missbrauch von Urheberrechten und dem Verstoß gegen das Datenschutzgesetz und bekamen Recht.
Die Aussagen des Paares werden in der Netflix Serie von einer Reihe enger Freunde unterstützt. Freundinnen von Meghan klagen, nicht mal die Babyshower für Archie im Februar 2019 in New York hätten sie ihn Ruhe feiern können. Zahlreiche Fotografen standen vor dem Hotel. Die Schlagzeilen im Anschluss fokussierten sich vor allem auf die hohen Kosten der Feier. Laut Meghan wurde sie von ihren Freunden eingeladen.
Womit wohl niemand gerechnet hatte: Die beiden machen die Daily Mail für ihre Fehlgeburt im Juli 2020 verantwortlich. Mit der Begründung, der veröffentlichte Brief an ihren Vater und der ganze Stress mit der Presse habe Meghan sehr zugesetzt.

Harrys Familie, alles Monster?

Neben Kritik an den Medien, wird auch die britische Königsfamilie zur Zielscheibe. Die wohl härteste Anschuldigung: Meghan sei zu beliebt gewesen. Nach der Australienreise habe der Palast Angst gehabt, Meghan würde anderen Familienmitgliedern das Rampenlicht stehlen.
Infolgedessen sollen bewusst falsche Informationen an die Presse kommuniziert worden sein. Generell, so die royalen Aussteiger, konkurrieren die PR Abteilungen der Royals miteinander.
Einmal habe Williams Team ein Statement in beider Namen ohne Harrys Zustimmung verfasst und veröffentlicht.
Besonders ein Treffen auf Schloss Sandringham hatte es in sich. Es ging um die Rolle von Harry und seiner Frau in der Königsfamilie. Laut dem Prinzen hätte ihn sein älterer Bruder angeschrien. Sein Vater Charles Dinge gesagt, die nicht stimmten und die Queen habe nur zugeschaut. Nicht genug, soll das Treffen bewusst erst stattgefunden haben, als Meghan bereits abgereist war, sodass sie nicht dabei sein konnte.
Des Weiteren wirft Harry seiner Familie vor seine Frau zu Beginn ihrer Beziehung nicht beschützt zu haben. „Einige Familienmitglieder sagten: Meine Frau musste das durchmachen, also warum sollte deine Freundin anders behandelt werden?“ Das Fazit von Meghan: „Ich wurde nicht den Wölfen zum Fraß vorgeworfen, ich wurde an die Wölfe verfüttert.“
Kein Wunder, dass Meghans Mutter Doria mit Rückblick auf die schwierige Zeit ihrer Tochter oft den Tränen nah ist.
Und dann taucht eine bis dato unbekannte Verwandte von Meghan auf: Ihre Nichte Ashleigh, Tochter von Meghans Halbschwester Samantha. Die beiden Frauen verstehen sich bestens. Bei der royalen Hochzeit durfte die Anwältin allerdings nicht dabei sein. Der Vorwurf: Da Samantha Markle nicht eingeladen wird, solle ihre Tochter ebenfalls nicht kommen, so der Palast.
Daneben haben der Prinz und seine Gattin auch etwas zu ihrem ersten gemeinsamen Zuhause zu berichten.
Das Cottage auf dem Gelände des Kensington Palace habe zu niedrige Decken, Harry stieße sich den Kopf an, so Meghan. Oprah wäre von dem kleinen Haus total überrascht gewesen.
Die ehemalige Schauspielerin betont, sie habe alles getan, um sich in die Familie einzufügen. Bewusst habe die 41-jährige bei öffentlichen Auftritten mit der königlichen Familie gedeckte Farben getragen, um den anderen Damen nicht die Show zu stehlen.

Wie wir heute wissen, trugen alle Bemühungen keine Früchte. Ob die öffentlichen Vorwürfe den endgültigen Bruch mit der königlichen Familie bedeuten? Schon im Mai 2023 könnte die Krönung von König Charles Antworten liefern.
Und die Windsors? Gemäß ihrem Motto „never complain, never explain” hüllen sie sich in Schweigen.
Doch ein gemeinsamer Auftritt beim Carole Service, veranstaltet von Prinzessin Kate, in der Londoner Westminster Abbey vergangenen Donnerstag war aussagekräftig genug. Das Königspaar, der Prinz und dir Prinzessin von Wales samt zwei ihrer Kinder, Gräfin Sophie, Prinzessin Beatrice, Prinzessin Eugenie, Zara Tindall und weitere Familienmitglieder zeigten: Wir halten zusammen, denn auch dieser Wirbelsturm aus Amerika zieht vorbei.

Die Queen ist Tod                                                            – und die ganze Welt trauert

Der 8. September 2022 wird wohl als schwarzer Tag in die Geschichte des Vereinigten Königreichs eingehen. Mit 96 Jahren ist Queen Elizabeth verstorben. Bis zu ihrem letzten Atemzug war sie die Königin.

Es war Donnerstagmittag als ich die Nachricht laß, dass es der Queen nicht gut geht. Zunächst aber kein Grund vom schlimmsten auszugehen. Doch über den Nachmittag hinweg verdichteten sich die Anzeichen, dass die Lage sehr ernst ist. Auch das die Queen bereits Tod sei, war zu lesen. Mein Handy war von da an mein ständiger Begleiter. Gegen halb acht erreichte mich dann die schockierende Nachricht vom Tod der Queen. Der Appetit verging mir – Ich aß gerade zu Abend. Und die große Frage stand im Raum: Wie mit diesem unfassbaren Geschehnis umgehen?

Ich habe immer ganz fest daran geglaubt, Elizabeth würde 100 Jahre alt werden. Vielleicht mag dies auch eine Traumvorstellung gewesen sein, die realitätsfremd war. Mir war immer bewusst, dass das Ableben ihrer Majestät ein großer Verlust für die Welt sein wird. Und auch für mich als Royalfan. Ihr Lebenswerk angemessen zu würdigen stellt eine unfassbare Herausforderung dar.

Für mich die schwerste Aufgabe bisher in meiner Zeit als Royalfan. Die kommenden Tage wird mein Instagram Kanal im Zeichen einer Jahrhundertekönigin stehen, mit Rückblicken auf ein langes Leben und allen Neuigkeiten aus England.

Es ist nicht in Worte zu fassen, was die Queen in ihrem Leben geleistet hat. 70 Jahre lang war sie die Königin, reiste um die Welt und traf Millionen Menschen. 15 Premierminister, über 100 Länder, mehr als 180 Reisen ins Commonwealth. Aber auch eine Reihe von Schicksalsschlägen musste sie überwinden, wie den Brand von Schloss Windsor, Scheidungen ihrer Kinder und den Tod von Diana. Besonders zugesetzt hat ihr aber wohl der Verlust ihres geliebten Ehemanns Philip. Im April 2021 verstarb er im Alter von 99 Jahren. Nun sind sie wiedervereint. Und die Welt gedenkt ihrer Majestät mit großer Anerkennung. Wohl kein Royal lebte das Gebot der politischen Neutralität so sehr wie sie. Ihr Pflichtbewusstsein suchte seinesgleichen. Die Krone stand immer an erster Stelle. Eine Konstante in ungewissen Zeiten, die nun fehlen wird. Doch die Queen weiß die „Firma“ in guten Händen. Mit Charles, der sein Leben lang auf diese Rolle vorbereitet wurde und William, dem neuen Prinzen von Wales, wird die Monarchie in eine neue Ära geführt.

Stürmischer Auftritt auf Schloss Drottningholm

Schwedische Königsfamilie zeigt sich bei Taufe von Prinz Julian

Jacob Högfeldt, Frida Vesterberg, Patrick Sommerlath, Prinzessin Sofia, Prinz Julian, Prinz Gabriel, Prince Alexander, Prinz Carl Philip, Stina Andersson und Johan Andersson

Am 14.08.2021 wurde Prinz Julian, jüngster Sohn von Prinzessin Sofia und Prinz Carl Philip in der Kapelle von Schloss Drottningholm getauft. Für mich ein Tag, den ich nie vergessen werden. Ich war nämlich neben jeder Menge Journalisten und Fans ebenfalls vor Ort.

Wie alles begann

Bereits vor einigen Wochen gab der Palast das Datum und den Ort der Taufe bekannt. Ein Samstag. Für mich war sofort klar, ich möchte hinfliegen. Denn seit Prinz Nicolas‘ Taufe im Oktober 2015 habe ich keine royale Taufe verpasst. Jedes Mal habe ich mir den Livestream angesehen und mir vorgestellt, wie schön es wäre, live dabei zu sein. Zudem hatte ich im Hinterkopf, dass es sich hierbei um die letzte royale Schwedentaufe für die nächsten 20 Jahre handeln könnte. Also absolut selbstverständlich für mich, dass ich nach Stockholm möchte. Bis kurz vorher stand der Trip auf der Kippe, da sich die Corona Lage und Einreisebestimmungen jederzeit hätten ändern können.

Der Tag

Das Glück meinte es gut mit mir und die Corona Lage machte mir keinen Strich durch die Rechnung.
Für mich startete der Tag früh morgens. Nach dem Frühstück ging es für mich nach Drottningholm, was sich etwas außerhalb von Stockholm befindet. Erste Journalisten und eine hohe Polizeipräsenz stießen mir auf dem Weg dorthin ins Auge. Als ich gegen 9:00 Uhr am Schloss ankam, waren dort eine Menge Journalisten und Fotografen. Somit entschied ich mich dazu, zunächst am Wasser noch einen Moment sitzen zu bleiben. Um mich herum sorgten Gärtner dafür, dass der Rasen und die Bäume perfekt aussahen.

Journalisten und Fotografen im Pressebereich vor dem Schloss

Als ich gegen 10:00 Uhr an die Absperrung lief, war ich fast zu spät. Denn die besten Plätze, mit geradem Blick auf den Ausgang der Kapelle waren schon belegt. Also stellte ich mich auf den nächst besten Platz. Hier wartete ich dann eine Stunde. In dieser Zeit suchten Spürhunde den Eingang und die Blumengestecke ab. Nach und nach kamen mehr Schaulustige an. Gegen kurz vor elf trafen die ersten Gäste ein und liefen an uns vorbei in Richtung Schloss. Traditionell werden vor dem Gottesdienst die offiziellen Fotos gemacht. Auch Sofias Vater kam mit seinem PKW vorgefahren und wurde aufgehalten. Nach einiger Zeit durfte er passieren und auf den privaten Teil des Geländes fahren. Einige Zeit später fiel ein Soldat zu Boden, alle zückten ihre Handys und Kameras. Während ein Bodyguard Erste-Hilfe leistete und andere Soldaten ihn abtransportierten, wurden Hunderte Bilder gemacht. Die Ankunft der Royals ließ sich nur erahnen. Abgedunkelte Wagen fuhren vor und die Soldaten salutierten. Doch die Autos fuhren schnell vorbei in den privaten Teil. Nur Prinzessin Madeleine, die in einer Mercedes Limousine ankam, übrigens das einzige Fahrzeug ohne abgedunkelte Scheiben, konnten wir Fans identifizieren. Ich sah Prinz Nicolas an einem Fenster faxen machen in Richtung Fotografen.

Prinzessin Madeleine und Familie bei ihrer Ankunft

Gegen 11:30 Uhr ging alles dann schnell. Viele Gäste kamen an und wurden von einem Fahrzeug vorgefahren, stiegen aus, posierten für die Presse und gingen in die Kapelle.

Mit Beginn des Gottesdienstes drinne, wurde es draußen ruhiger. Also Zeit, die gemachten Fotos anzusehen, erste Gäste zu identifizieren und im Internet die ersten Bilder von Prinzessin Madeleine und Tochter Adrienne zu bestaunen. Geschossen von einem Fotografen der unweit von mir stand. Gegen 12:30 Uhr passierte etwas großartiges. Die Angestellten und Security entschieden, die Soldaten etwas anders zu positionieren und eine neue Absperrreihe für die Fans zu öffnen. Ohne lange zu überlegen, entschied ich mich dafür, den Platz zu wechseln und blieb direkt am Anfang mit bestem Blick auf den Ausgang der Kapelle stehen. Es vergingen wieder einige Minuten. Die Royals ließen noch etwas auf sich warten. Der Gottesdienst war für 45 Minuten angesetzt. Gegen kurz vor eins öffnete sich die Tür und das Prinzenpaar samt der drei Jungs trat vor die Presse. Verhältnismäßig lange lachten und winkten sie für die Presse. Sofias Blick ging immer wieder in unsere Richtung, Prinz Alexander winkte uns. Nur Sofias Pony, der ihr immer wieder ins Gesicht flog, schien hier zu stören. Ich stand umrahmt von niederländischen Fans, die die Namen der Royals riefen, weshalb sie genau in unsere Richtung schauten. Und dann war es endlich soweit, Prinz Carl Philip und seine Familie liefen lächelnd an uns vorbei. Anschließend verließen das Königspaar und Marie und Erik Hellqvist die Kapelle. Sie posierten nicht für die Presse. Ein kurzes Winken der Königin in unsere Richtung und schon waren sie weg. Silvias fliegenden Hut bekam ich nicht mit. Meine Augen waren auf die perfekte Familie von Kronprinzessin Victoria gerichtet, die bereits für die Presse bereit standen. Sehr brav und äußerst reif für ihr Alter wirkten Estelle und Oscar. Man merkte den beiden an, dass sie hier nicht das erste Mal einen solchen Auftritt absolvieren. Ein kleinen Moment dauerte es, bis Prinzessin Madeleine samt Familie hinaus kam. Nicolas grinste über beide Ohren und es wirkte fast so, als habe er andere Pläne. Aber die Prinzessin hatte ihre Kids fest im Griff. Chris kämpfte derweil mit seinen Haaren, die ordentlich durchgewirbelt wurden vom Wind. Nach wenigen Sekunden schritten sie an uns vorbei. Im Anschluss verließen nach und nach die Gäste die Kapelle. Zunächst blieben sie vor der Kapelle stehen. Sofias Schwestern Lina (mit ihrem Partner Mattias Wikström) und Sarah und Oma Britt Rotman machten sich auf den Weg zu den Schlosstreppen, wo noch ein offizielles Foto geschossen wurde. Manche Gäste verschwanden in einem Raum direkt neben der Kapelle, andere liefen an der wartenden Masse vorbei in Richtung Parkplatz. Zum Mittagessen waren nur die Familien eingeladen. Nach und nach löste sich die Zuschauerschar auf. Ich machte mich auf den Weg zu einer Bank auf dem Schlossgelände. Auf dem Weg dorthin, sah ich mehrere Fotografen, die durch den Zaun versuchten, noch letzte Bilder von den Royals zu ergattern, die auf den Treppen vor Schloss Drottningholm standen. Einen Augenblick blieb ich stehen und beobachtete, wie Prinzessin Sofia und Prinz Carl Philip samt Familien ins Schloss gingen.

Über Träume und Erkenntnisse

Träume muss man sich erfüllen. Für mich ging am 14.08.2021 ein Traum in Erfüllung, von dem ich es niemals erwartet hätte. Sehr schnell verging ein super aufregender Tag. Ein Tag, den ich nicht mehr vergessen werde. Ein Erlebnis, auf das ich mein ganzes Leben mit großer Freude zurückblicken werde. Ich kann es jedem Royalfan ans Herz legen. Es ist ein ganz anderes Gefühl, über einen Auftritt zu berichten, bei dem man live dabei war. Und dazu bekommt man einen ganz anderen Eindruck, was es wirklich heißt, Mitglied einer Königsfamilie zu sein. Ich hätte an diesem Tag nicht mit unseren Royals und deren Gästen tauschen wollen. Vom Kiesboden, über den Wind und den knipsenden Kameras. Welcher Druck auf diesen Menschen lastet, lässt sich nur schwer erahnen. Wenn man ehrlich ist, warten die Medien nur darauf, dass ein Fauxpas passiert oder ein Kind aus der Reihe tanzt. Aber an diesem Sommertag konnten die Schwedenroyals wieder einmal beweisen, sie sind und bleiben echte Profis.

Lilibet Diana – Ein Name der weltweit für Schlagzeilen sorgt

Am Abend des 6. Juni verkünden sie die News: Meghan und Harry sind Eltern einer Tochter geworden. Geboren ist die Kleine bereits am Freitag in Kalifornien. Im Vergleich zu Archie’s Geburt lief alles wesentlich ruhiger und ohne viel Trubel ab. Der Name Lilibet Diana Mountbatten-Windsor aber sorgt für allerhand Aufmerksamkeit. Und die Meinungen gehen auseinander. Während einige die Namenswahl begrüßen, sehen es viele andere ehr skeptisch. Das ich selbst kein Fan vom Namensgeschmack der Sussex’s bin, zeigte sich bereits nach der Geburt von Archie. Auch diesmal war der Name erwartet unerwartet. Lilibet zu Ehren der Königin und Diana in Gedenken an die Großmutter der Nummer 8 der britischen Thronfolge. Stellt sich die Frage, weshalb die „Aussteiger“ ausgerechnet solch traditionelle Namen wählten. Ein Versuch, die letzten Wochen und attackierende Aussagen auf das Königshaus etwas abzumildern? Dazu kommt das Harry häufiger betonte, welche Bürde es war, als Royal aufzuwachsen. Zwar ermöglicht er in Amerika seinen Kindern ein ganz anderes Leben als seines, dennoch ist der Name hier nicht unbedingt die beste Möglichkeit, unabhängig vom Königshaus zu sein, wenn die Namen der Kleinen für immer mit zwei äußert bekannten und einzigartigen Persönlichkeiten in Verbindung gebracht werden. Wie aus dem Statement des Paares hervorging, wird Lili wohl der Rufname des Sprösslings sein. Die Reaktionen aus dem Königshaus waren gewohnt distanziert und professionell. Auf ein erstes Bild warten die Royalfans noch immer gespannt.

Addresses of Royals

Queen Letizia & King Felipe, Queen Sofia and King Juan Carlos
Palacio de La Zarzuela
Carretera del Pardo s/n
28071 Madrid
Spain

Duchess of Cambridge & Prince William, Duchess of Cornwall & Prince Charles
Clarence House
London SW1A 1BA
UK

Queen Elizabeth & Prince Philip, Princess Anne, Prince Andrew, Sarah, Duchess of York, Princess Beatrice, Princess Eugenie and Princess Alexandra
Buckingham Palace
London SW1A 1AA
UK

Countess Sophie & Prince Edward
Bagshot Park
Bagshot
Surrey GU19 5PL
UK

Liechtenstein Royals
Fürstenhaus von Liechtenstein
Schloss Vaduz
9490 Vaduz
Liechtenstein

Luxembourg Royals
Palais Grand-Ducal
B.P. 331
L-2013 Luxembourg

Monaco Royals
Palais de Monaco
Boite Postale 518
Monacode Cedex 9801
Monaco

Queen Máxima & King Willem-Alexander
Noordeinde Palace
Postbus 30412
2500 GK Den Haag
Netherlands

Queen Mathilde & King Phillipe, Princess Astrid+family and Prince Laurent and family
Royal Palace
16, Rue Brederode
1000 Brussels
Belgium

Queen Paola & King Albert
Chateau du Belvedere
100 Avenue du Parc Royal
1020 Brussels
Belgium

Denmark Royals
Postboks 2143
1256 København K
Denmark

Sweden Royals
Kungl. Slottet
SE-107 70 Stockholm
Sweden

Royals zur Lippe
Schlossplatz 1
32756 Detmold
Germany

Duke of Bavaria
Verwaltung des Herzogs von Bayern
Schloss Nymphenburg 11
80638 München
Germany

Others:
Tessy Antony de Nassau
PO Box 74716
London
W8 9JB
UK

Earl Spencer
Althorp
Northampton NN7 4HG
UK

Royale Weihnachtsgrüße:

Wer die schönsten Antworten sendet und wem ich dieses Jahr schreibe

November – bereits in vielen Haushalten beginnen die Weihnachtsvorbereitungen und die Vorfreude auf das Fest. Zugegeben – bei mir ging es schon im September los, als es im Supermarkt Spekulatius und Lebkuchen gab. Nicht etwa mit der Weihnachtsdeko. Nein, ich habe bereits begonnen meine Weihnachtspost vorzubereiten. Bereits die vergangenen 3 Jahre habe ich an Königshäuser geschrieben. Weihnachten ist definitiv immer ein Highlight.
In diesem Jahre möchte ich gerne an über 30 Royals Wünsche senden. Ein nicht zu unterschätzendes Pensum. Darum habe ich bereits vor 2 Monaten, die ersten Karten erstellt.
Natürlich habe ich mir zuvor sehr genau Gedanken gemacht an wen diese Karten gehen sollen.
Vorlage dafür waren meine Erfahrungen aus den vergangenen Jahren.
Ein Königshaus das stets zuverlässig mit schönen Antworten glänzte sind die Briten. Während die Queen edle Briefe versenden lässt, erhält man von Kate & William oder Camilla & Charles eine Karte mit Foto. Mein persönliches Highlight ist die wunderschöne Weihnachtskarte der Yorks. Die Herzogin von York und ihre Familie (eingeschlossen Andrew) geben sich besonders viel Mühe und haben eine Karte mit mehreren Fotos an die Fans gesandt. Von Prinzessin Anne hingegen lässt wie ihre Mutter schlichtere, aber stets vornehme Briefe von ihrer Assistentin erstellen. Nur bei den Wessexs muss man Glück haben, etwas zu erhalten. Ich hatte in der vergangenen Jahren nie Glück und kann mich auch kaum erinnern, weihnachtliche Grüße von Sophie & Edward bei anderen Leuten gesehen zu haben.
In Dänemark geht man das Thema zurückhaltender an. Von Mary & Frederik gibt es einfache Karten mit ihren Initialien, aber ohne Foto. Auch Königin Margrethe schickt biedere Dankesbriefe an die Royalfans. Während Marie und Joachim keine Weihnachtsantworten versenden.
Monaco stellt hierzu das Gegenteil da. Mit optisch sehr schönen Karten beglücken Charlene & Albert jährlich ihre Anhänger. Ein Foto ist da selbstverständlich dabei. Auch Caroline und Stèphanie sparen nicht bei ihren Antworten. Sie lassen ebenfalls kreative Karten anfertigen, wobei ich zugeben muss, dass ich noch nicht oft eine erhalten habe.
Zeit also ein Blick dahin zu werfen, wo eine royale Rückmeldung wesentlich wahrscheinlicher ist. Das belgische Königspaar versendet edle Karten. Auch der ehemalige König Albert und seine Frau schließen sich dem an. Nicht ganz so schön sind die Dankeskarten von Prinzessin Astrid und ihrem Bruder Prinz Laurent. Immerhin erhält man von ihnen aber stets eine Karte, nur ohne Foto. Ebenfalls lohnt es sich Emeralda zu schreiben.
Eine schöne Geste wählt das niederländische Königspaar zu Weihnachten. Maxima und Willem-Alexander bedanken sich jährlich mit UNICEF Karten. Von sonstigen Mitgliedern der Königsfamilie ist nicht mit Antworten zu rechnen.
Schauen wir als nächstes nach Luxemburg. Eine nicht ganz so bekannte Adelsfamilie, die dadurch aber mit häufig schnellen Replies glänzt. Wer nach einem Foto fragt, wird meist auch mit solch einem belohnt. Ob man dem Großherzog schreibt, seinem Sohn Guilliaume oder dessen Geschwister Félix, Louis, Sebastian oder Alexandra, bei allen kann man sich meist über Post freuen.
Enttäuscht werden die Supporter der Schweden und Norweger. Beide Königshäuser senden nur äußerst selten Briefe an ihre Fans.
Neben den bekannteren Blaublütern gibt es jede Menge weitere Adelige bei denen man mit Dankeskarten rechnen kann. So u.a. bei Royals aus Liechtenstein oder dem Herzog von Bayern.

In diesem Jahr sende ich Weihnachtswünsche an folgende Royals:

-Maxima und Familie
-Letizia und Familie
-Mathilde und Familie
-Laurent und Familie
-Astrid und Familie
-Esmeralda und Familie
-Paola und Albert
-Maria Teresa und Henri
-Claire und family
-Stephanie und Guilliaume
-Tessy
-Albert und Charlene
-Caroline und family
-Stephanie und family
-Ekaterina und Ernst August
-Traute zur Lippe
-Stephan zur Lippe
-Franz zu Bayern
-Liechtenstein
-Cambridge Familie
-Charles und Camilla
-Prinzessin Anne
-Queen Elizabeth
-Prinz Philip
-Fergie und Familie
-Württemberg Familie
-Earl Spencer
-Mary und Familie
-Margrethe
-Prinzessin Alexandra
-Herzog von Kent
-Prinz von Kent
-Isenburg Royals

Vielleicht konnte ich den ein oder anderen nun inspirieren und helfen, eine Entscheidung zu treffen, wem ihr zu Weihnachten schreiben werdet. Jetzt aber ran an Papier und Tinte und los geht’s…

Schloss Salem: Hier paukten bekannte Gesichter

Standort Schloss Salem (Jahrgänge 5 bis 10) Foto: Schule Schloss Salem

Prinz Philip, Ex-Königin Sofia von Spanien und Ernst August von Hannover, sie alle sind auf der Liste ehemaliger Schüler von Schloss Salem zu finden. Deutschlands exklusivstes Internat hatte schon so einige berühmte Absolventen. Banker, Politiker, Journalisten . Übrigens auch Designer Philipp Plein besuchte das elitäre Internat.
Die Schule besteht seit 1920. Zur großen Beliebtheit in höheren Kreisen hat wohl auch die Lage direkt am Bodensee zwischen Konstanz und Ravensburg beigetragen. Für ausländische Schüler sicher von Vorteil: Schloss Salem liegt gerade mal 113 km zu Liechtenstein, 200 km zur Schweizer Grenze und 220 km zu Frankreich entfernt.
Bewerben kann sich jeder, der das nötige Kleingeld hat. Pro Jahr zahlen Eltern rund 40 000 Euro. Die Nebenkosten sind da noch nicht enthalten. Zusätzlich fallen 1 800 Euro Aufnahmegebühr an. Privater Musikunterricht muss ebenfalls bezahlt werden. Immerhin das umfangreiche Sportangebot ist inklusive.

Musikstunde, Schloss Salem Foto: Ilja Mess

Schon seit Jahrhunderten beweisen sich Adelige bei sportlichen Wettkämpfen. Heutzutage besonders beliebt sind Tennis, Springreiten und Segeln. Schloss Salem verfügt über ein großes Sportangebot. Von Fechten über Badminton bis hin zu Klettern und Hockey ist alles dabei. Auch Fußball, Leichtathletik und Schwimmen zählen zu den Sportangeboten. Die dazugehörigen Plätze besitzt die Schule auf ihrem eigenen Gelände.
Durch den Sport wird die Teamfähigkeit gefördert. Ein entscheidender Faktor in der Entwicklung von Teenagern.

Segeln am Spetzgarter Hafen Foto: Ilja Mess

In einer Welt, in der nahezu jeder in jedem Land leben kann spielt Vielfalt und Akzeptanz anderer Kulturen eine bedeutendere Rolle. Schüler aus über 40 Nationen besuchen Deutschlands größtes Internat. Das es ganz egal ist, aus welchem Land ein Mensch kommt, lernen die Kinder hier von Anfang an. Hinzu kommt, dass Internate das Gemeinschaftsgefühl enorm stärken.
Eine weitere Besonderheit Schloss Salems sind die Dienste. Gewählt werden kann zwischen Sozialdienst, Naturschutzdienst, Sanitätsdienst und einigen weiteren. Wobei erwähnenswert ist, dass jeder Schüler eine Erste-Hilfe-Ausbildung absolviert.

Unterricht Schloss Salem Foto: Kuhnle + Knödler

Gepaukt werden muss aber neben all dem Sport und den Diensten dennoch. Im Schnitt bestehen die Klassen aus 16 Schülern. Eine ideale Größe, um perfekt gefördert zu werden und vor allem als zurückhaltender Schüler nicht in den Hintergrund zu rücken. Eine Studie von 2018 des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung kam zu dem Ergebnis, dass kleinere Klassen zu besseren Leistungen führen. Unterrichtet werden die ca. 300 Schüler am Standort Schloss Salem von qualifizierten Lehrkräften.
Im Vergleich zu öffentlichen Schulen bietet Schloss Salem natürlich ein weitaus umfangreicheres Angebot. Die Schüler erhalten alle zwei Wochen zudem Taschengeld. Für Gleichaltrige an öffentlichen Schulen unvorstellbar. In Deutschlands Eliteschule gehört es hingegen fest zum Schulleben dazu.

Podcastpremiere

Ein wahres Debüt! Ein neues Highlight in meiner Laufbahn als Adelsfan fand gestern statt.
Zum allerersten Mal bin ich nun in einem Podcast zuhören. Eine großartige Erfahrung, die fast einem Ritterschlag gleicht. Als leidenschaftlicher Royalfan höre ich natürlich selbst seit Jahren royale Podcasts. Besonders Royales Rauschen gefiel mir immer sehr. Dort nun selbst dabei zu sein, ist eine wahnsinnige Ehre für mich.
Natürlich war ich sehr aufgeregt, immerhin musste ich in der Vergangenheit fast nie frei sprechen. Da ich neue Herausforderungen lieben, stellte ich mich dem Ungewissen.
Wie ich die erste Folge meistern werde und wie überhaupt eine Aufzeichnung abläuft, wusste ich zuvor nicht.
Deshalb fand heute eine Probefolge statt. Später entschieden wir uns, die Folge zu veröffentlichen.
Für meinen ersten Podcastauftritt absolut akzeptabel.
Eines ist mir noch wichtig: Royales Rauschen steht für höchste Qualität. Deshalb lege ich großen Wert darauf, dass ich jede Woche mein Bestes gebe. Außerdem versuche ich von Mal zu Mal besser zu werden.
Wenn ihr wollt, hören wir uns schon nächsten Freitag wieder.
Gerne freue ich mich über Feedback, sowohl positives, als auch negatives. Denn „Kritik ist Liebe“, wie ich von Nena Schink lernte.

Royales Rauschen findet ihr bei allen gängigen Podcastanbietern, wie Spotify, Deezer und Co.

Diese Royals beweisen unermüdlichen Einsatz in der Corona-Zeit

Videocalls waren auch bei den Royals die letzten Wochen angesagt. Corona hat bei ihnen, genau wie bei den meisten von uns, für Homeoffice gesorgt. Aber nicht jeder Adelige wollte still und leise in seinem Schloss die Pandemie absitzen. In Krisenzeiten zeigt sich das wahre Gesicht eines Menschen. Einige Royals sammelten fleißig Sympathiepunkte beim Volk.

Besonders Sarah Ferguson punktete mit ihrem Einsatz. Auf ihrem YouTube Channel ließt sie immer wieder aus Kinderbüchern vor. Krankenschwestern und Co. brachte sie jede Menge Süßigkeiten vorbei und teilte bei Instagram jede Menge Wohltätigkeitsorganisationen und unterstützte diese dadurch. Immerhin über 280 000 Follower werden somit auf die Charities aufmerksam. Hilfe bekommt die Ex von Prinz Andrew von Tochter Eugenie und Schwiegersohn Jack Brooksbank. Eine weitere Dame aus dem britischen Königshaus beweist, dass sie ihrem Volk zur Seite steht. Gräfin Sophie erntet für ihr Engagement in den sozialen Medien viel Lob. Kein Wunder, tritt die Gattin von Prinz Edward bodenständig in Jeans und Sneakern auf und stellt sich höchstpersönlich hinter die Essensausgabe für Krankenhauspersonal. Auch sonst war die 55-jährige die vergangenen Wochen fleißig und half verschiedenen Einrichtungen vor Ort.

Das belgische Volk kann ebenfalls auf sein Königshaus zählen. König Phillipe und seine Familie sind überaus engagiert. Eine große Hilfe sind dabei die vier Königskinder. So telefonierten sie mit Bewohnern eines Altenheims und backten Waffeln. Eleonore und Emmanuel brachten diese gemeinsam mit Königin Mathilde in ein Altenheim. Zudem absolvieren der König und seine Gemahlin fast täglich Termin. So besuchten sie u.a. ein wiedereröffnetes Museum.

Spanien war mit am härtesten von Corona betroffen. Die Monarchie ist nach Juan Carlos‘ Skandalen nicht gerade beliebt in dem Land. Eine Chance, also wieder mehr Zuspruch bei den Bürgern zu gewinnen. König Felipe und Königin Letizia erkannten das rasch. Früh, als andere Royals noch im Palast saßen, gingen sie hinaus und hörten sich um. Mit Mundschutz und Handschuhen packten sie selbst mit an. In den vergangenen Tagen hat das Königspaar zudem wieder Meetings mit Gästen im Zarzuela Palast gehalten. Volksnähe par exellence.

Die Königshäuser beweisen in jeder Krise aufs Neue, dass sie all die Staatsgelder wert sind. Wie ein Fels in der Brandung sind die Blaublüter für ihr Volk da und helfe so gut es eben möglich ist. Der eine per Videocall und der andere persönlich am Ort des Geschehens. Und für manch einen Adeligen ist es womöglich eine Gelegenheit, mit positiven Schlagzeilen ihr Image aufzupolieren.

Luisasroyals empfiehlt

Einmal so aussehen wie die Royals. Das selbe Kleid tragen, in den selben Turnschuhen Sport treiben oder die schönen Ohrringe zum Dinner ausführen. Ein Traum, der keiner bleiben muss. Denn genau wie wir tragen auch die Adeligen gerne Stangenware. Darunter sind immer wieder Marken, die auch für Normalos erschwinglich sind. Welche das sind erfahrt ihr jetzt.

H&M: Das schwedische Modehaus ist jedem ein Name. Nicht nur die skandinavischen Royals liebe die Marke. Auch Kate und Meghan haben sich in der Vergangenheit bereits in H&M gezeigt.

Zara: Genau wie H&M zählt Zara mit zu den beliebtesten Labels. Nicht nur für uns. Regelmäßig sieht man Königin Letizia, Prinzessin Sofia und Co. in Kleidern der spanischen Marke.

Superga: Die Liste der royalen Kunden ist lange, so gut wie jeder Adelige hat ein paar weiße Sneaker in seinem Kleiderschrank stehen. Mit Preisen unter 100 Euro sind die Schuhe auch für den etwas kleineren Portemonnaie erschwinglich.

Accessorize: Schmuck der hochwertig aussieht, aber kein Vermögen kostet. Bei Accessorize selbstverständlich. Schöne Ketten und Armbänder für 20 Euro bekommt man hier reichlich.

Topshop: Längst kein Geheimtipp mehr, bietet Topshop von Kleidung, über Taschen bis hin zu Accessoires alles was ein perfektes Outfit benötigt. Bei der großen Auswahl sollte jeder fündig werden.

Rayban: Eine Rayban Sonnenbrille ist ein absoluter Klassiker. Zurecht. Die in New York gegründete Marke überzeugt mit Brillen für jeden Anlass und jedes Gesicht.

Mango: Mit Läden in 84 Ländern ist Mango auch in vielen Monarchien präsent, so verwundert es nicht, dass sich längst Royals rund um Königin Letizia als Mango Fans geoutet haben.

Nike: Für ihre Traumfiguren absolvieren die Mitglieder der Königsfamilie knallharte Workouts. Das richtige Sportoutfit ist dabei das A und O. Der Sportartikelhersteller Nike ist dabei häufig ihre erste Wahl.

Gap: Als größter US-amerikanische Bekleidungseinzelhändler ist Gap auch bei Königs begehrt. Vergangenes Jahr wurden Königin Máxima und König Willem-Alexander in New York mit einer großen Tüte des Labels gesichtet. Damit beweisen sie, dass sich ein Shoppingtrip bei Gap definitiv lohnt.

J.Crew: Es sind vor allem die Pullover des Labels, die es den Adeligen angetan haben. In der Vergangenheit haben sich Kate, Meghan, Madeleine und Co. in den Oberteilen der amerikanischen Marke gezeigt. Für knapp 100 Euro kann jeder sich dort ein neues Kleidungsstück zulegen.

Veja: Die Ökoschuhe des französischen Labels sind ein Must für alle die, die in Zeiten von Klimawandel und Fridays for Future bei der Wahl ihrer Schuhe auf Nachhaltigkeit setzten wollen. Vorgemacht haben das bereits Herzogin Meghan und Prinzessin Ekaterina von Hannover.

Für einen royalen Auftritt braucht es keine teuren Designerkleider. Längst haben uns die Royals gezeigt, wie glamourös auch Basicteile für wenig Geld aussehen können. Wen nun die Shoppinglust gepackt hat, dem wünsche ich jetzt ganz viel Spaß beim durchstöbern der oben genannten (Online-) Shops.

Royals und ihre Vorbildfunktion in der Corona-Krise: Von wegen!

In turbulenten Zeiten stehen sie vor allem für eines: Zusammenhalt! Sie bieten ihrem Volk Halt in Krisenzeiten. Keine leichte Aufgabe für Royals. Zurzeit müssen die Blaublüter mal wieder beweisen, dass die Monarchie auch eine Pandemie überstehen kann. Keine leichte Aufgabe für die teils selbst vorerkrankten Adeligen. Während die Belgier souverän wirken und mit kleinen Gesten zeigen: Wir sind für euch da, wählen die Schweden eine andere Taktik. Die fleißige Kronprinzessin nahm noch zahlreiche Termine war, als Corona schon längst in Schweden angekommen war. Häufig an ihrer Seite war dabei ihr ebenfalls sehr beliebter Gatte Daniel. Eines Tages werden sie Schweden regieren, kein Wunder also das sie zeigen wollen, wie großartig sie für dieses Amt geeignet sind. Allerdings macht dem Paar Daniels transplantierte Niere einen Strich durch die Rechnung. Er gielt als Risikopatient und scheint davon wenig beeindruckt. Und verstößt gegen die Empfehlung der Experten, welche strikt raten, dass Risikopatient Zuhause bleiben sollten. Den sonst so beliebten Royals weht ungewohnte Kritik entgegen. Auch ihre guten Freunde Mette-Marit und Haakon aus Norwegen stehen aktuell unter Beschuss. Während sie in der letzten Zeit häufig Grüße aus dem Home Office schickten, sorgte nun ein Post für jede Menge Fragen. Gemeinsam mit Tochter Ingrid-Alexandra waren die beiden Skifahren. Fraglich, wenn man bedenkt, dass weltweit Menschen dazu angehalten sind, so gut es geht Zuhause zu bleiben und besonders Freizeitaktivitäten weitesgehend einzustellen. Eigentlich sind in Norwegen zudem alle Skipisten geschlossen. Wurde für das Kronprinzenpaar etwa eine Ausnahme gemacht? Mette-Marit zählt mit ihrer Lungenfibrose, genau wie Prinz Daniel, zur Risikogruppe und sollte eigentlich Ausflüge wie diese weitesgehend meiden. Offensichtlich bestand für die 46-jährige aber keine Gefahr, denn auf den Bilder ist weit und breit kein anderer Mensch zu sehen. Beide Fälle zeigen deutlich, auch die Royals, die jede Menge Berater haben, treffen nicht immer die richtigen Entscheidungen. Aber sind wir mal ehrlich, genau das macht sie doch menschlich und ein klein bisschen nahbarer.

Bayerns geheimer König

Auch Royals müssen sich in Corona-Zeiten an die Vorgaben der Regierungen halten und so oft wie möglich Zuhause bleiben. Übernachtungen in Luxushotels und besuche in Restaurants entfallen. Eigentlich! Denn einer pfeift darauf. Thailands König ist ein Bayernliebhaber und wohnt die meiste Zeit des Jahres in dem südlichsten Bundesland Deutschlands. Nun wurde es ihm, in seiner Luxusvilla Stolberg in Tutzing am Starnberger See, zu langweilig. Eine neue Unterkunft musste her. Und die Wahl des 67-jährigen fiel auf das Sonnenbichl Hotel in Garmisch- Partenkirchen. Wie kann das sein? Hotels und Restaurants sind deutschlandweit geschlossen. Rama X erhielt eine Sondergenehmigung und darf das Hotel mit seinen Angestellten und Medienberichten zufolge 20 Frauen bewohnen. Als ein RTL-Reporter vor wenigen Tagen vor dem Hotel berichten möchten, wird er von Sicherheitsleuten weggeschickt. Wie er später erzählt, stehen vor dem 4-Sterne-Hotel eng gereiht Luxuswagen an Luxuswagen. Sogar ein Zelt mit Fahrrädern ist dort zu finden. Das das Thailändische Staatsoberhaupt Fahrradtouren liebt, ist schon lange bekannt. Die geliebten Radtouren müssen zurzeit leider entfallen. Was sein Volk davon hält, dass er lieber in Deutschland residiert? Außer positiv über ihren König sprechen, dürfen sie sowieso nicht. Ein falsches Wort wird sehr hart bestraft, mit bis zu 15 Jahren Gefängnis. Das Maha Vajiralongkorn bald zurückkehren wird in seine Heimat ist unwahrscheinlich. Zu sehr liebt er es Zeit in Bayern zu verbringen und bei warmen Temperaturen im bauchfreien Top shoppen zu gehen. Sohn Dipangkorn Rasmijoti, der Kronprinz, geht sogar in Oberbayern zur Schule. In der Bundesrepublik kann er ein zurückgezogene Leben führen und unerkannt die Alpen erkunden. Und das scheint alles zu sein, was er momentan braucht.

Die Lieblingsschuhe der Royals

Viele Frauen kennen es, die Liebe zu Schuhen. Pumps, Sneaker und Boots gehören einfach in den Kleiderschrank jeder Frau. Im Durchschnitt besitzt das weibliche Geschlecht rund 20 Paar Schuhe. Jede Menge mag man jetzt meinen, doch im Vergleich zu dem Schuhschrank der royalen Damen, mag das nichts sein. Die Examplare der Adeligen dürften ganze Räume füllen. Es lohnt sich also definitiv mal, einen Blick in das Schuhsortiment zu werfen.

Prinzessin Madeleine’s Schuhwahl dürfte nicht überraschen. Die Schwedin ist mit Valentino befreundet und trägt auch häufig seine Kleidung und eben auch Schuhe. Zum Victoriatag Konzert in Borgholm im Juli 2018 trug sie braune Sandalen mit einem kleinen Absatz. Für 800€ aufwärts ist das Model noch in einigen Größen erhältlich.

Queen Letizia trägt des öfteren verschiedene Modelle des spanischen Labels Magrit. Ihre roten Pumps sind in allen Größen für gerade mal 300€ erhältlich.

Beim Staatsbesuch im Kanada, beim Ruderwettbewerb in Heidelberg oder beim London Marathon; Herzogin Kates weiße Sneaker haben wir schon häufig an der Brünetten gesehen. Übrigens sind sie ein echtes Schnäppchen. Jeder, der genauso hübsch wie die Herzogin aussehen möchte, kann sich den Superga Schuh für ca. 60€ kaufen.

Pumps für Empfänge, Sandalen und Keilabsatzschuhe für heiße Tage und Sneaker bei sportlichen Terminen. Die Royals brauchen für jeden Anlass den passenden Schuh. Und dabei handelt es sich nicht immer um teure Designerschuhe.