Reality-Show royal – Harry & Meghan polarisieren mit ihrer Netflix Doku

Kaum ein anderes Thema prägte die mediale Berichterstattung des Boulevards in den vergangenen Tagen so sehr, wie die sechsteilige Reihe rund um die Sussexes.
Pikante Enthüllungen aus dem Palast, die allerdings nur eine Sichtweise widerspiegeln.
Am 8. Dezember 2022 erschienen die ersten 3 Folgen. Eine Woche später dann Folge 4 – 6.

Die Medien, der ultimative Feind

Die enorme Aufmerksamkeit, die nach Bekanntgabe der Beziehung des Paares auf Meghan lag, ist großes Thema. So mussten Absperrgitter am Suits Set errichtet werden, um die Paparazzi fernzuhalten. Die Herzogin musste regelmäßige eine andere Route zum Set nehmen, um die Presse abzuwimmeln.
Im Fadenkreuz außerdem Rassismus seitens einiger Journalisten. Auch nach der Hochzeit änderte sich an der Situation wenig.
So veröffentlichte die Daily Mail und Mail on Sunday einen privaten Brief von Meghan an ihren Vater Thomas Markle. Die Herzogin klagte auf Schadenersatz wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte, Missbrauch von Urheberrechten und dem Verstoß gegen das Datenschutzgesetz und bekamen Recht.
Die Aussagen des Paares werden in der Netflix Serie von einer Reihe enger Freunde unterstützt. Freundinnen von Meghan klagen, nicht mal die Babyshower für Archie im Februar 2019 in New York hätten sie ihn Ruhe feiern können. Zahlreiche Fotografen standen vor dem Hotel. Die Schlagzeilen im Anschluss fokussierten sich vor allem auf die hohen Kosten der Feier. Laut Meghan wurde sie von ihren Freunden eingeladen.
Womit wohl niemand gerechnet hatte: Die beiden machen die Daily Mail für ihre Fehlgeburt im Juli 2020 verantwortlich. Mit der Begründung, der veröffentlichte Brief an ihren Vater und der ganze Stress mit der Presse habe Meghan sehr zugesetzt.

Harrys Familie, alles Monster?

Neben Kritik an den Medien, wird auch die britische Königsfamilie zur Zielscheibe. Die wohl härteste Anschuldigung: Meghan sei zu beliebt gewesen. Nach der Australienreise habe der Palast Angst gehabt, Meghan würde anderen Familienmitgliedern das Rampenlicht stehlen.
Infolgedessen sollen bewusst falsche Informationen an die Presse kommuniziert worden sein. Generell, so die royalen Aussteiger, konkurrieren die PR Abteilungen der Royals miteinander.
Einmal habe Williams Team ein Statement in beider Namen ohne Harrys Zustimmung verfasst und veröffentlicht.
Besonders ein Treffen auf Schloss Sandringham hatte es in sich. Es ging um die Rolle von Harry und seiner Frau in der Königsfamilie. Laut dem Prinzen hätte ihn sein älterer Bruder angeschrien. Sein Vater Charles Dinge gesagt, die nicht stimmten und die Queen habe nur zugeschaut. Nicht genug, soll das Treffen bewusst erst stattgefunden haben, als Meghan bereits abgereist war, sodass sie nicht dabei sein konnte.
Des Weiteren wirft Harry seiner Familie vor seine Frau zu Beginn ihrer Beziehung nicht beschützt zu haben. „Einige Familienmitglieder sagten: Meine Frau musste das durchmachen, also warum sollte deine Freundin anders behandelt werden?“ Das Fazit von Meghan: „Ich wurde nicht den Wölfen zum Fraß vorgeworfen, ich wurde an die Wölfe verfüttert.“
Kein Wunder, dass Meghans Mutter Doria mit Rückblick auf die schwierige Zeit ihrer Tochter oft den Tränen nah ist.
Und dann taucht eine bis dato unbekannte Verwandte von Meghan auf: Ihre Nichte Ashleigh, Tochter von Meghans Halbschwester Samantha. Die beiden Frauen verstehen sich bestens. Bei der royalen Hochzeit durfte die Anwältin allerdings nicht dabei sein. Der Vorwurf: Da Samantha Markle nicht eingeladen wird, solle ihre Tochter ebenfalls nicht kommen, so der Palast.
Daneben haben der Prinz und seine Gattin auch etwas zu ihrem ersten gemeinsamen Zuhause zu berichten.
Das Cottage auf dem Gelände des Kensington Palace habe zu niedrige Decken, Harry stieße sich den Kopf an, so Meghan. Oprah wäre von dem kleinen Haus total überrascht gewesen.
Die ehemalige Schauspielerin betont, sie habe alles getan, um sich in die Familie einzufügen. Bewusst habe die 41-jährige bei öffentlichen Auftritten mit der königlichen Familie gedeckte Farben getragen, um den anderen Damen nicht die Show zu stehlen.

Wie wir heute wissen, trugen alle Bemühungen keine Früchte. Ob die öffentlichen Vorwürfe den endgültigen Bruch mit der königlichen Familie bedeuten? Schon im Mai 2023 könnte die Krönung von König Charles Antworten liefern.
Und die Windsors? Gemäß ihrem Motto „never complain, never explain” hüllen sie sich in Schweigen.
Doch ein gemeinsamer Auftritt beim Carole Service, veranstaltet von Prinzessin Kate, in der Londoner Westminster Abbey vergangenen Donnerstag war aussagekräftig genug. Das Königspaar, der Prinz und dir Prinzessin von Wales samt zwei ihrer Kinder, Gräfin Sophie, Prinzessin Beatrice, Prinzessin Eugenie, Zara Tindall und weitere Familienmitglieder zeigten: Wir halten zusammen, denn auch dieser Wirbelsturm aus Amerika zieht vorbei.

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