Prinz Andrew: Der wahre Übeltäter?

Einen lässt das Gefühl nicht los, dass Meghan und Harry die Royal Family hintergangen haben und einen großen Skandal verursacht haben. Gar mancher Reporter mag behaupten, sie sind dabei die Monarchie zu zerstören. Doch bekommen die Sussex’s zurecht allen Ärger ab oder gibt es noch eine andere Person, die am Erdbeben im Königshaus nicht unbeteiligt ist? Ein schwarzes Schaf hat die Queen definitiv im Palast sitzen. Ihr Geliebter Sohn Andrew bestreitet jegliche Vorwürfe mit einer damals 17-jährigen geschlafen zu haben. Sowieso habe er die Freundschaft mit Epstein bereits vor einigen Jahren beendet. Ob das die Kritiker zum Schweigen bringt? Unwahrscheinlich! Das der Prinz lange Zeit wusste was hinter verschlossenen Türen abgeht und in welche ungeheuerlichen Taten sein Freund verwickelt war, bringt die Firma in Erklärungsnot. Eine Stellungnahme muss her: Der Herzog von York höchstpersönlich stellt sich den unangenehmen Fragen. Im Nachhinein hätte er es vielleicht besser erfahrenen PR-Beratern überlassen sollen. Seine Aussagen waren eine Katastrophe und machten die Situation schlimmer, als sie ohnehin schon war. Was dann aber nur kurze Zeit danach passierte, lässt die Andrewkritiker schier durchdrehen. Die Queen zeigt sich fast öffentlichkeitswirksam mit ihrem Sohn bei einem Gottesdienst. Wirkte nicht, als verurteile sie was der 59-jährige getan hat. Queenkenner wissen, dass sie ihren Andrew niemals in der Öffentlichkeit bloßstellen würde. Man kann mit großer Sicherheit behaupten, dass sie hinter verschlossenen Türen ein Machtwort gesprochen hat. Immerhin wurde der Prinz von seinen Pflichten befreit und auch seine Schirmherrschaften gab er ab. Allerdings wirft der Fall einige Fragen auf: Außer einem Foto mit Virgina Roberts (die Frau, die den Prinz anklagt) und einigen Fotos von Andrew und Jeffrey Epstein fehlt es an Beweisen. Wie es heißt, ermittelt das FBI und möchte den Sohn der Königin bald befragen. Verständlich das es Personen gibt, denen die aktuelle Situation ein Dorn im Auge ist. Im Dezember wurde er bspw. gesichtet, als er neben hochrangigen Mitgliedern der Königsfamilie, wie Prinz Charles und Prinz William zum Buckingham Palace fuhr, um am alljährlichen Weihnachtslunch der Queen teilzunehmen. Sieht so das Leben eines beschuldigten Straftäters aus? Nur die Behörden können nun tatsächlich über die Schuldfrage Andrews bestimmen. Aber bei den schmutzigen Anschuldigungen gegen die Nummer 8 der britischen Thronfolge mag man zweimal überlegen, ob der Megxit hier nicht das kleinere Übel ist.