Wäre ich gerne ein Royal?

Als Royalfan hat jeder sich bestimmt schon einmal diese Fragen gestellt: Wie wäre ich als Royal? Für welche wohltätigen Zwecke würde ich mich engagieren? Welche Designer würde ich tragen? Wie würde ich mit dem Hofprotokoll umgehen? Ich selbst bin der Meinung, dass man als Mitglied einer Königsfamilie so wahnsinnig viel Einfluss hat, dass man sehr viel bewegen kann und zum Beispiel auch junge Nachwuchsdesigner unterstützen kann, indem man ihre Kleider trägt. Als Königlicher lernt man super viele verschiedene Menschen kennen, mit allen möglichen Hintergründen. Man reist viel, lernt viele andere Länder kennen und bekommt ein Gespür für andere Sitten. Geldsorgen wird man nie haben. Angestellte versorgen dich von morgens bis abends und wenn man mal zu tief ins Glas geschaut hat, lässt man sich einfach von Chauffeur abholen. Titel und Vermögen bieten eben jede Menge Vorteile. Doch bei all dem Glamour, blicke ich nun mal auf die Nachteile, die so ein Leben mit sich bringt. Morgens mal schnell in Jogginghose und mit Augenringen zum Bäcker fahren geht nicht so einfach. Ohne Bodyguard kann man sowieso nicht das Haus oder ehr Schloss verlassen. Für mich ein absolutes Minus. Unbeobachtet ist das schon gar nicht möglich. Täglich fotografiert und von Paparazzi verfolgt zu werden, gehört wohl zum Job. Nach jedem Auftritt urteilen Millionen Menschen über dein Outfit, Gesten und Fehler, die dir unterlaufen sind. Über Social Media debattieren Menschen über jegliche Kleinigkeiten. Royal sein hat also auch seine Schattenseiten.

Ich selbst bin sehr froh, kein Royal zu sein. Es wäre für mich auch unmöglich „berühmt“ zu sein. Ich bin sehr oft in der Stadt unterwegs und nutze öffentliche Verkehrsmittel, ständig fotografiert und erkannt zu werden, würde mich auf Dauer ziemlich nerven und stressen. Zudem genieße ich es auch mal nach draußen zu gehen und niemandem zu begegnen, der einen erkennt. Klar würde auch ich ein luxuriöses Leben genießen und mich für wichtige Themen stark machen und wunderschöne Roben tragen, aber ob ein solches Leben wirklich glücklich macht ist fraglich.